Melvins – Embrace The Rub

MelvinsDie Melvins haben ein neues Album gemacht, welches am 20. April erscheinen wird. Es das erste Album der Noiserockveteranen, auf dem bei jedem Song zwei Bassisten am Werk sind.

Steve McDonald (Redd Kross, OFF!) und Jeff Pinkus von den Butthole Surfers bedienen die Vierseiter. Letzterer dürfte dann mitverantwortlich sein für den Albumtitel. Der lautet „Pinkus Abortion Technician“, eine offensichtliche Anspielung auf den Experimentalklassiker „Locust Abortion Technician“ der Butthole Surfers.

„Embrace The Rub“ klingt dann auch gewaltig nach Melvins meets die Surfers. Der Song ist knackig zackig hingerotzt, strotzt vor Energie und hat das gewisse Quäntchen Weirdness.

Melvins: Webseite / Facebook / Bandcamp

Courtney Barnett – Need A Little Time

Courtney Barnett

Einen Monat nach „Nameless, Faceless“ droppt Courtney Barnett den nächsten Song ihres kommenden Albums. Der heißt „Need A Little Time“ und ist toll, wie eigentlich alles, was die australische Sängerin macht. Etwas ruhiger als die erste Single, aber nicht weniger intensiv!

Das sind ganz besondere Songs, die Frau Barnett da macht. Clever und mit einer großen Lässigkeit scheint sie sich das aus dem Ärmel zu schütteln. Ich wette, da kommt ein ganz großes Album auf uns zu.

„Tell Me How You Really Feel“ wird am 18. Mai bei Barnetts eigenem Label Milk! Records erscheinen und kann da vorbestellt werden. Außerdem kommt Courtney Barnett auf Tour und immerhin für 2 Termine auch nach Deutschland:

11.06.18 – Astra Kulturhaus (Berlin)
13.06.18 – Live Music Hall (Köln)

Courtney Barnett: Webseite / Facebook

Morcheeba – Never Undo

Morcheeba

Morcheeba. Morcheeba? Jepp. Schon am Freitag erschien die neue Single „Never Undo“.

Vor fünf Jahren hatte sich die von mir hochgeschätzte Trip-Hop-Legende eigentlich aufgelöst, nachdem es Zwistigkeiten zwischen den Bandmembern und Brüdern Paul und Ross Godfrey gab. Es gab dann noch ein Nachfolgeprojekt von Sängerin Skye Edwards und Ross Godfrey (Skye & Ross), welches sich mir aber nicht mehr erschloss.

Ich hatte die Band eigentlich ad acta und alte Scheiben (bevorzugt Album Nr. 2 oder 3 „Big Calm“ bzw. „Fragments of Freedom“) immer wieder gerne aufgelegt. Jetzt sind sie wieder da. Und zwar gewaltig.

Der neue Song „Never Undo“ ist eine zeitlose Preziose und fügt nahtlos in den bisherigen Output ein. „We brought back a lot of the influences of early Morcheeba records – from ‘50s blues, ‘60s psychedelic rock and ‘70s dub reggae to ‘80s electro and ‘90s hip hop. Whatever felt right, we went with“, erklärt Produzent Ross Godfrey.

„Never Undo“ ist Teil eines neuen Albums, für das Morcheeba unter anderen Roots Manuva, Benjamin Biolay sowie Kurt Wagner von Lambchop gewinnen konnten, und welches am 01.06. erscheint. „Blaze Away“ heißt es und kann unter anderem im sauschicken Magenta-Vinyl auf der Bandwebseite vorbestellt werden!

Und es gibt Livetermine (YES!)

08.05.18 – Docks (Hamburg)
09.05.18 – Gibson (Frankfurt am Main)
10.05.18 – Muffathalle (München)
01.08.18 – Tollhaus Kulturzentrum e.V. (Karlsruhe)

Morcheeba: Webseite / Facebook

Car Crash Sisters – Anyway

Car Crash Sisters

Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich die Hütte voller Gäste, und wir hören „Anyway“. Wir assoziieren gemeinsam. Meine Freunde haben Geschmack. Es klingt nach Filter, Oasis, nach Swervedriver. Cool! Grunge! Fläche! Hörbar!

Da schrammelt die Gitarre shoegazemäßig im Hintergrund und es springt einem direkt ins Auge, wie vor der Marshallwand ‚gekopfnickt‘ wird. Das Schlagwerk treibt! Der Sänger beginnt und singt seine Melodie dahin. Dann der Break. Die Melodie zieht nach links, die Gitarren wabern höher und weiter. Zurück in die Spur! Nach der kurzen Ruhephase beschwören die Drums die Wall of Sound!!!

Das ist gut. Das ist sehr gut! „Anyway“ heißt der Song. Die Band, die für diesen hervorragenden Song verantwotlich ist, heißt Car Crash Sisters, kommt aus Mexiko und hat noch mehr Songs im Ärmel.

Das Album „Sundance Sea“ erscheint am 16. März auf dem kleinen und feinen Berliner Label Blackjack Illuminist Records

Car Crash Sisters: Webseite / Facebook

Superchunk – Cloud of Hate

Superchunk

Superchunk feiern nächstes Jahr ihr 30-jähriges Bandbestehen und vor gut einem Monat, genauer am 16. Februar, ist ihr 11. Album „What a Time to Be Alive“ erschienen. Bis heute dachte ich ja aufgrund des Titels, den ich wohl nicht richtig bzw. nur halb las, dass es sich um ein Livealbum handeln würde. Livealben mag ich eigentlich nicht, weswegen ich bis heute „What a Time to Be Alive“ links liegen ließ.

Heute hab ich dann in das neu erschienene Video zu „Cloud Of Hate“ reingeschaut, und siehe da, das vermeintliche Livealbum ist keins. Gerade mal 1:13 Minuten ist der Song lang, und die Band kann es noch wie zu „Precision Auto“ Zeiten. Energie, Tempo, Melodie!!!

Superchunk: Webseite / Bandcamp

The Kills – List of Demands (Reparations)

The Kills

Knapp 2 Jahre ist es her, dass The Kills ihr letztes Album „Ash & Ice“ veröffentlicht haben. Jetzt gibt es Neues von dem Duo.

Morgen erscheint eine Single mit 2 Coverversionen. Auf der B-Seite werden Alison Mosshart and Jamie Hince ihre Version von Peter Toshs „Steppin‘ Razor“ präsentieren, während auf der A-Seite das tolle „List Of Demands (Reparations)“ von Saul Williams zu Hören sein wird.

The Kills nehmen die Hektik aus dem Song, verpassen ihm die Lässigkeit, die den beiden praktisch aus jeder Pore/Note trieft, ohne dabei die Dringlichkeit des Songs zu verlieren. Toll!

The Kills: Webseite / Facebook