Kettcar – Benzin und Kartoffelchips

Heute erschien ein neues Video von Kettcar. „Benzin und Kartoffelchips“ ist die dritte Single aus dem aktuellen Album „Ich vs. Wir“.

Die Hamburger haben für mich nicht nur eins der besten Alben des letzten Jahres sondern auch eins der besten Alben ihrer Bandhistorie veröffentlicht. Markus Wiebusch und seine Bandkollegen beziehen klar und auf clevere Art und Weise Stellung und sind darüber hinaus überaus sexy und tanzbar. „Benzin und Kartoffelchips“ ist da keine Ausnahme.

Hier sind nochmal die kommenden Livetermine.

16./17.02. St. Peter Ording, Beach Motel van Cleef (ausverkauft)
16./17.02. Heiligenhafen, Beach Motel van Cleef (ausverkauft)
23.03. Essen, Weststadthalle (ausverkauft)
24.03. Bremen, Schlachthof (ausverkauft)
25.05. Flensburg, Max
26.05. Neustrelitz, Immergut Festival
31.05. A – Kufstein, Kulturquartier
01.06. Ravensburg, Oberschwabenhalle
01.-03.06. Nürburgring, Rock Am Ring
01.-03.06. Nürnberg, Rock Im Park
19.-22.07. Cuxhaven, Deichbrand Festival
01.-04.08. Luhmühlen, A Summer´s Tale
09.-11.08. Großpösna, Highfield Festival
09.-10.11. Weißenhäuser Strand, RollingStone Weekender
16.-17.11. Rust, RollingStone Park

Kettcar: Webseite / Facebook
Foto: Andreas Hornoff

Courtney Barnett – Nameless, Faceless

Courtney Barnett

Nach ihrem gemeinsamen, im letzten Jahr erschienenen Album mit Kurt Vile wandelt die tolle Courtney Barnett wieder auf Solopfaden. Die australische Songwriterin hat ihr neues Soloalbum „Tell Me How You Really Feel“ angeündigt.

Die erste Single, die man sich seit heute anhören kann, heißt „Nameless, Faceless“ und kommt zusammen mit dem unten eingebetteten Video. Der Song lässt vermuten, dass Courtney Barnett nahtlos an ihr starkes Debüt anknüpfen kann. Sarkastisch-böse singt sie über anonyme Internettrolle und findet wieder ihren eigenen, leicht schrägen Stil irgendwo zwischen Neunziger Collegerock, Punk und Singer-Songwriterkrams.

„Tell Me How You Really Feel“ wird am 18. Mai bei Barnetts eigenem Label Milk! Records erscheinen und kann ab sofort vorbestellt werden.

Tracklisting:

01. Hopefulessness
02. City Looks Pretty
03. Charity
04. Need a Little Time
05. Nameless, Faceless
06. I’m Not Your Mother, I’m Not Your Bitch
07. Crippling Self Doubt and a General Lack of Self-Confidence
08. Help Your Self
09. Walkin’ on Eggshells
10. Sunday Roast

Courtney Barnett: Webseite / Facebook

Rolo Tomassi – Aftermath

Rolo Tomassi

Geschrei und Growls sind ja nicht so meins, einer der Gründe bzw. der Hauptgrund, warum ich mit diesen Screamogeschichten, mit Death Metal und diversen Ausprägungen von Hardcore nicht wirklich was anfangen kann. Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Nottinghamer Band Rolo Tomassi gehört normalerweise genau zu dieser Fraktion, wie man bei „Rituals“(!) und „Balancing The Dark“ hören kann.

Die beiden Songs waren die ersten beiden Vorboten des neuen Albums von Rolo Tomassi, welches bereits das 5. der Band ist, den Namen „Time Will Die And Love Will Bury It“ trägt und am 3. März erscheinen wird.

Das die Band auch anders kann, beweist sie mit dem gestern veröffentlichten „Aftermath“, einem wunderbar atmosphärischem Song, dem man seine Hardcorewurzeln anhört. Präzises Drumming, Wall of Sound, Laut-Leise-Dynamik, Intensität, all das steckt in Aftermath und Eva Spence zeigt, dass sie auch eine großartige Sängerin ist.

Ende März ist die Band für zwei Livetermine in Deutschland:

30.03.18 – Berlin – Musik & Frieden
31.03.18 – Hamburg – Headcrash

Rolo Tomassi: Webseite / Facebook

The Magic Gang – Getting Along

Oh, wie herrrlich! The Magic Gang kommen um die Ecke und hauen mal eben einen raus, als wäre es 2005. Fresh, tanzbar, sexy ist das, was die Briten uns da anbieten. „Getting Along“ ist der neueste, heute veröffentlichte Streich und einer von zwölf Songs des am 16. März erscheinenden, selbstbetitelten Debütalbums der Briten.

Und drüben auf der Insel sind sie einigermaßen aufgeregt, wenn ich das recht mitschneide. Zu Recht möchte ich meinen, denn ich bin ebenfalls gerade sehr begeistert. Die Jungs scheinen mir überaus talentiert, haben Beatles, Blur, Supergrass und all die anderen aufgesogen und zeigen, dass Britpop lebt. Nicht nur „Getting Along“ ist ein Kracher, auch die anderen bereits verfügbaren Songs des Albums sind superb (siehe Links unten in der Tracklist)! Da kommt ein schönes Album auf uns zu!

Tracklist:

1. Oh Saki
2. All This Way
3. Getting Along
4. Alright
5. Caroline
6. Jasmine
7. Take Care
8. Slippin
9. Your Love
10. How Can I Compete
11. I’ll Show You
12. All That I Want Is You

The Magic Gang: Webseite / Facebook

Spider Hotel Club – I Wanna Be Somebody Else

Spider Hotel Club, kommen aus Kiel und machen eine Spielart der Rockmusik, über die ich mich immer wieder freue. Das ist dieser zeitlose Schweinerock, so einer der Marke Hellacopters oder Royal Republic. Gitarrenriffs und Melodien zum Mitgröhlen. Schnell Autofahren. Jeansjacke oder Lederjacke tragen und Bier trinken.

„I Wanna Be Somebody Else“ heißt der 2. Song (der erste heißt „How Can You Stop“ und erschien vor gut 6 Monaten), den Frederick Frank schon vor 2 Wochen veröffentlicht hat . So heißt der Musiker, der hinter Spider Hotel Club steckt, und er ist anscheinend mitten in den Arbeiten zum ersten Longplayer, auf den ich ziemlich gespannt bin.

Spider Hotel Club: Webseite / Facebook

Kate Nash – Drink About You

Kate Nash hat heute ihre neue Single vorgestellt. Es ist der erste Song des neuen, 4. Albums, welches die Künstlerin erfolgreich via Kickstarter finanziert hat. Zeitgleich mit der Veröffentlichung des Songs hat Frau Nash ihre Crowdfunder darüber informiert, dass das Album fast fertig ist. Mixing und Mastering ist jetzt angesagt, das Album wird dann vorraussichtlich im März erscheinen.

Der heute erschienene Song heißt „Drink About You“, und mein Sohn sagte gerade, das würde sehr selbstbewusst klingen. Ich gebe ihm Recht. Und tanzbar ist das. Und macht mir gute Laune! Ein wunderbarer und mitreißender Song dieser tolle Sängerin!

Kate Nash: Webseite / Facebook

Unknown Mortal Orchestra – American Guilt

Ich mochte (und mag) die letzten beiden Alben von Unknown Mortal Orchestra wirklich gerne. Den Titeltrack des letzten Albums „Multi Love“ hatte ich vor gut drei Jahren hier auch vorgestellt.

Vor ziemlich genau einer Woche hat die Band um Multi-Instrumentalist Ruban Nielson einen neuen Song und viele Tourtermine veröffentlicht. „American Guilt“ heißt die Single und überrascht mit einem fetten Fuzzgitarrenriff, das in ziemlichen Kontrast zu der sonst eher fragilen Musik von UMO steht, und für eine coole Komponente sorgt. Der Song scheint Vorbote eines Albums zu sein, derzeit gibt es aber noch keine weiteren Infos.

Die Tour startet im April und Unknown Mortal Orchestra kommen auch für ein paar Termine nach Deutschland:

18. Mai – Hamburg, Germany @ Uebel & Gefährlich
19. Mai – Berlin, Germany @ Kesselhaus
20. Mai – Heidelberg, Germany @ Karlstorbahnhof
21. Mai – Düsseldorf, Germany @ zakk

Unknown Mortal Orchestra: Webseite / Facebook

Barbagallo – L’échappée

Einige von Euch kennen Julien Barbagallo sicher als Drummer von Tame Impala. Der Franzose wandelt aber auch auf Solopfaden und hat bereits zwei Alben veröffentlicht.

Am 2. März wird Barbagallos drittes Soloalbum erscheinen. Nachdem er die ersten beiden Alben mit seinen Bandkollegen von Tame Impala aufgenommen hat, hat er sich diesmal für ein ruhiges, abgelegenes Landhaus in der französischen Region Lot entschieden.

Der erste Vorbote des neuen Albums ist der äußerst hübsche „L’échappée“. Der Song ist ein sehr feiner French Popsong, der diese typische Leichtigkeit besitzt, ohne dabei allzu cheesy zu wirken. Sowas kriegen sonst ja nur Air, Phoenix oder Erlend Øye hin.

Im Februar ist Barbagallo im Rahmen seiner Europatour auch für ein paar Termine in Deutschland:

19.02.18 – Berlin, Kantine am Berghain
20.02.18 – München, Heppel & Ettlich
21.02.18 – Köln, Yuca

Barbagallo: Facebook
Foto: Tajette O’Halloran

Hop Along – How Simple

Bisher hatte ich Hop Along aus Philadelphia verpasst. Ein Umstand, den ich unbedingt ändern muss, nachdem ich mir den ersten Song von kommenden Album angehört habe. „Bark Your Head Off, Dog“ heißt das Album, und es ist bereits das dritte des Quartetts. Der Song, der mich so neugierig macht, heißt „How Simple“, und es ist der Albumopener und die Singleauskopplung.

Veröffentlicht wird das Album am 6. April auf Saddle Creek. Das Label schreibt zum Album:

„Self-produced and recorded at The Headroom in Philadelphia by Reinhart and Kyle Pulley, Bark Your Head Off, Dog features the familiar sounds that have always made the band allergic to genre: grunge, folk, punk, and power pop all appear, with inspiration from ELO to Elvis Costello to ‘70s girl group vocal arrangements. This time around, they’ve added strings, more intricate rhythms, lush harmonies (featuring Thin Lips’ Chrissy Tashjian), along with a momentary visit with a vocoder. In more than one place, Mark Quinlan drums like he’s at a disco with Built to Spill.“

Klingt super, und so klingt auch „How Simple“. Jetzt hör ich mir die alten Alben an und bestelle schon mal das neue!

Hop Along: Webseite / Facebook / Bandcamp
Foto: Tonje Thilesen

Radkey – Not Smart

Die wunderbaren Radkey haben einen neuen Song am Start.

4,5 Jahre ist es mittlerweile her, dass die drei Brüder aus St. Joseph, Missouri mich mit ihrer Debüt-EP „Cat & Mouse“ umgehauen haben. Gerade mal 15-19 Jahre waren die Burschen damals und hatten diese geile Mischung aus Ramones und Misfits. 2016 folgte ein ziemlich gutes Album, und all die Zeit haben Radkey sich den Arsch abgetourt. Ich hab mir in denselben gebissen, weil es für mich nicht hingehauen hat, mir die Band live anzugucken.

„Not Smart“ heißt der neue Song, der als Midtemponummer mit dicken Riffs und dem starken Gesang von Sänger Isaiah beginnt. Geile Nummer und hoffentlich der erste Vorbote eines neuen Albums!

Radkey: Webseite / Facebook