October Drift – Cherry Red

October Drift

Ein guter Song kann manchmal so einfach sein. Ein rollender Bass, ein treibender Rhythmus und ein mächtiger Refrain. Fertig ist Cherry Red, der neueste Kracher von October Drift.

Das schreibt Nico über „Cherry Red“ von October Drift, und er vergleicht  sehr passend noch mit dem Grungesound der Neunziger. Das Quartett aus dem britischen Somerset veröffentlicht am 7. Oktober die EP „This Is Nowhere“, auf der der Song enthalten sein wird.

Hammersong!

October Drift: Webseite / Facebook

via Nicorola

ISAN – Parley Glove

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Oh, einer meiner Lieblingsacts der entrückten Electronica veröffentlicht nach sechs Jahren ein neues Album. Antony Ryan und Robin Saville sind das wunderbare Duo ISAN. Seit zwei Dekaden veröffentlichen die beiden auf dem Label Morr Music ihre tollen Soundlandschaften, und ihr Album „Meet Next Life“ gehört zu meiner engeren Auswahl der Alben für die Insel. Morr Music schreibt über die Musik von ISAN:

electronic soundscapes, delicate rhythms and occasional odd sounds – weaved into a pulsating, ever-morphing whole

„Glass Bird Movement“ heißt das neue Album, welches die beiden über die Distanz zwischen England und Dänemark zusammengefrickelt haben. Es ist das mittlerweile 8. Album und erscheint am 14. Oktober. Der erste Track „Parley Glove“ gibt einen superben Vorgeschmack.

ISAN: Webseite / Facebook

The Regrettes – Hot

The Regrettes

Und weiter geht’s mit schönem Punkrock!

The Regrettes hatte ich für Euch gerade erst Anfang August hier im Blog. Der Vierer aus LA hat jetzt eine neue Single.

„Hot“ heißt der neue Song, und selbstverständlich ist der Titel Programm! Der klassische Rock’N’Roll schlummert immer noch unter der Decke, doch insgesamt geht der Sound mehr in Richtung von Riot Grrl Bands oder dem rotzigen Sound der Distillers. Klingt auch super, und ich bin mal gespannt auf das Album, welches im Januar folgen soll.

The Regrettes: Webseite / Facebook

Maadwest – Skateboard

maadwest

Es ist mal wieder Zeit für schönen kalifornischen Punkrock. Gute Laune, Sommer, Surfen, Skateboarding! „Skateboard“ heißt denn auch der Song von Maadwest aus Los Angeles, ein kraftvoller, rotziger Zweieinhalbminüter, der mich mit seiner Energie an die Japandroids erinnert.

Maadwest ist das musikalische Kind des Musikers Matty McNamara. Am 1. Juli erschien das Album „I Can’t Believe We’re All Idiots“, das Matty fast im Alleingang eingespielt hat, und dass man auf der Bandcampseite von Maadwest erwerben kann. Es erweitert den sonnigen Punkrock von der amerikanischen Westküste mit der Energie und Roheit von Bands wie den bereits erwähnten Japandroids oder auch Hüsker Dü! Gefällt sehr!

Maadwest: Webseite / Facebook / Bandcamp

Polyvinyl Records wird 20 – Coveralbum & kostenloser Sampler

Polyvinyl turns 20

Das tolle Label Polyvinyl, das uns mit großartiger Musik von so klasse Bands wie Alvvays, Beach Slang, Deerhoof, Japandroids, of Montreal, Someone Still Loves You Boris Yelzin, Xiu Xiu und vielen mehr versorgt, feiert sein 20-jähriges Jubiläum und liefert uns zu diesem Anlass diverse schöne Goodies.

Neben einem Skateboard, einem limitierten Poster und einem T-Shirt gibt es das wunderschöne Vinyl „Polyvinyl Plays Polyvinyl“, auf dem Künstler aus dem Labelkatalog andere Polyvinylkünstler gecovert haben. Für die Leute ohne Plattenspieler gibt es natürlich  auch eine digitale Version des Albums. Erscheinen wird das Album im November.
Vier der Songs hat das Label bei Soundcloud hochgeladen. Alleine das Japandroids Cover von Beach Slang ist ein Knaller!

Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Sampler mit 44 (!) Songs, den man sich über das Bandcampprofil des Labels runterladen kann. Auf dem Sampler sind ganz prima Songs mit drauf. Hört selbst (Anspieltipps von mir sind Rainer Maria, Japandroids, STRFKR, Casiokids, Alvvays, The Dodos):

Polyvinyl Records: Webseite / Facebook / Bandcamp

Motorama – Tell Me

motorama-tell-me

Das klingt doch wie Joy Division/New Order/The Cure/Interpol. Jedes Mal ertappe ich mich beim Vergleich, wenn ich Motorama höre. Dabei wird man der Combo aus dem russischen Rostow am Don damit nicht wirklich gerecht. Ihre Songs erinnern mich immer wieder an eine der genannten Bands, aber… irgendwas ist da im Sound, dass mich immer wieder fasziniert und die Band unverkennbar macht. Ich glaube, das es der Schmiss in ihrer Musik ist, der mir bei aller Melancholie immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert und die Beine zucken lässt.

Vor ein paar Tagen haben Motorama ihr 4. Album angekündigt. „Dialogues“ wird am 21. Oktober wieder auf Talitres Records erscheinen. Das formidable und, äh, schmissige „Tell Me“ darf man sich vorab anhören.

Motorama: Webseite / Facebook
via NEØLYD

Yak – Heaven’s Above

Yak Graffiti - Credit Jibber

Das Londoner Trio Yak, das ich im Juni bereits einmal mit einem Song hatte, hat heute eine tolle neue Single rausgehauen. „Heavens’s Above“ heißt das mitreißende Stück Rockmusik. Der Song strotzt nur so vor Energie. Was für ein geiler, kraftvoller Gitarrensound! Bäm!

Produziert wurde „Heaven’s Above“ übrigens von Steve Mackey, der selbiges schon beim Debüt der Palma Violets tat und auch M.I.A. und Florence & the Machine produzierte. Und er war der Bassist von Pulp.

Für alle Hamburger (und natürlich alle anderen die zum Festival fahren): Yak spielen auf dem Reeperbahnfestival.

Bei Youtube ist das Video mal wieder gesperrt, bei Vevo geht’s. Ich hoffe, das klappt mit dem Einbetten, sonst ist hier der Link.

Yak: Facebook
Foto: Jibber

Get Inuit – Teriyaki

Get Inuit

Letzten Freitag erschien die neue Single der aus dem britischen Kent stammenden Pop-Punker Get Inuit.

Nach 2 EPs und diversen anderen Singles arbeitet das Quartett derzeit an seinem Debütalbum. „Teriyaki“ stammt aus den dazugehörigen Aufnahmessions. Der Song ist ein wunderbarer Gute-Laune-Macher, voller Melodie und Uuhs und Aahs. Powerpoppunk at its best!

Get Inuit: Webseite / Facebook

Tetish – Luck

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Ende Juni hatte ich das Tel Aviver Tetish schon mal mit dem tollen Song „Shipwreck“ hier im Blog. Mittlerweile ist das Debütalbum des Pop-Duos erschienen, und zum Opener „Luck“ gibt es ein schickes Video.

„Luck“ ist dramatisch, dicht, äußerst groovy und mit dem Gitarrensound rockt der Song auch ordentlich! Und er hat Handclaps; mit denen kriegt man mich ja eh!

Tetish: Webseite / Facebook / Bandcamp

WHARVES – It’s You

Wharves

Woohoo! Da ist sie, die tolle Überraschung am Dienstag Abend im Mailpostfach. Die WHARVES sind ein australisches Quartett bestehend aus den Musikern Matthew Collins (vocals, guitar), Mike Watson (guitar), Scott Finch (Bass) und Fraser Rojo Perrott (Drums).

Für Ihre Single „It’s You“ haben die vier sich mit dem Produzenten Steven Schram (San Cisco, Tiny Little Houses) und dem Master Engineer Steve Smart (DZ Deathrays, DMA’s) zusammen getan. Für das dazugehörige psychedelische Video zeichnet sich der New York Videokünstler Yoshi Sodeoka verantwortlich, der schon für Tame Impala, Yeasayer und auch Digitalism Videos gemacht hat. Tolle Unterstützung für eine Band, die noch gar kein Label hat. Ich bin allerdings sicher, dass sich dies bald ändern wird

Denn „It’s You“ ist ein äußerst vielversprechender Knaller von einem Song! Das klingt wie eine ziemlich aufregende Mischung aus Interpol, frühen Bloc Party und noch ein paar Bands, die mir gerade vor Begeisterung nicht einfallen. Dies ist ein verdammter, unglaublich tanzbarer Hit!

WHARVES: Webseite / Facebook