CocoRosie – Smoke ´em Out (feat. ANOHNI)

Toller neuer Song von CocoRosie, für den sie zudem ANOHNI ins Boot geholt haben. Das ganze ist kurz vor der Einführung des neuen US Präsidenten in sein Amt ein Anti-Trump-Song.

CocoRosie schreiben auf ihrer Webseite dazu folgendes Statement samt Gedicht:

Today, we share a new song to inspire the weary-disappointed hearts of so many crest-fallen citizens. We just started working on a new album, but “Smoke ‘em Out” begged to be turned loose on the world now, as a means of participation during these turbulent yet invigorating times.

Joined on guest vocals by our fellow Future Feminist ANOHNI, “Smoke ‘em Out” welcomes the new character who will be occupying the White House with a mob of women and children armed with forks and knives. In the wake of this un-natural disaster, we feel a call to rise, shout, and burn the house down. Below is a poem we have written as a kind of channeling which digs deeper into the subtext of the lyrics exploring the unending end of time ambiance and the idea that „the future is female“ and a very necessary force to be reckoned with.

Bums rush out the door
Mama didn’t want you anymore
A thornless rose in her side
Despite being bonded by blood lines
It wasn’t the right time
She said no more free load
This is the end of the freak show
Half shake and heart broke
Half slewed half snapped
A rat trap snapping back
Hand bone hand me down
Baloney sandwich lonely clowns
Smoke laugh toke craft
Porn blood piss grass
Piss miss heart hand
Tried to take a stand
Down dropped sales low
The joys and woes
The curtains slowly close
Burning Down the House
Smoke em out smoke em out the dead girl shouts
I was on the verge like so many times
Got children and wives waving forks and knives
The new sound circles round
Slaughter raging death dice
Fall hot house burn down
Foes upon foes, west to east it goes
The dead girl says let’s just be friends
In the glorious tone of marrow and bone
These days of ore
The chance we meet once more
The smoke lightning crack asunder
The boom of guns the peel of thunder

CocoRosie: Webseite / Facebook
ANOHNI: Webseite / Facebook

Vant – Do You Know Me?

Weiter geht’s, ich muss immer noch aufholen und ein paar großartige Songs hier im Song nachliefern.

Ich finde Vant ja ganz großartig. Die Londoner sind für mich ein heißer Anwärter auf das nächste große Ding auf der Insel. Alles, was ich bis jetzt gehört habe, ist klasse! Das ist Indierock mit viel Herz, tollen Arrangements und großen Melodien!

Am 17. Februar erscheint endlich das Debütalbum „Dumb Blood“, und der letzte Teaser ist das Video zu „Do You Know Me?“, welches vor knapp einer Woche erschien.

Vant: Webseite / Facebook

Flaming Lips – Nidgy Nie (Never No) & There Should Be Unicorns

Auch die Flaming Lips haben am Freitag Ihr neues Album veröffentlicht. Album Nr. 16 heißt „Oczy Mlody“ und es ist eigentlich das erste Album seit dem schon 2002 erschienenen „Yoshimi Battles The Pink Robot“, dass mich von der Band mal wieder packt.

Zum wunderschönen, synthiegeschwängerten „Nidgy Nie (Never No)“ gibt es seit Freitag ein offizielles Video.

Bei dem unglaublich tollen Track „There Should Be Unicorns“, bei dem ich nach dem ersten Hören direkt ein paar Mal auf Repeat gedrückt und die Atmosphäre gleich mehrfach hintereinander eingesogen habe, gibt es ein nichtoffizielles Video (also jemand hat den Song in einem Youtubevid mit dem Albumcover hochgeladen).

Muss eigentlich noch jemand bei den Synthesizersounds von „There Should Be Unicorns“ an „Fade To Grey“ von Visage denken?

Flaming Lips: Webseite / Facebook

Bonobo – No Reason (feat. Nick Murphy)

Bonobo hat am Freitag sein neues Album „Migration“ rausgebracht. Und was soll ich sagen, es ist hervorragend! In Teilen mehr auf die Tanzfläche ausgerichtet als die Vorgänger.

Einer der vielen großartigen Songs heißt „No Reason“. Für den Song konnte Simon Green für den Gesang Nick Murphy aka Chet Faker vor das Mikrofon holen. Und was soll ich sagen, es ist eine hervorragende Zusammenarbeit!

Aktuell bietet Bonobo den Song als kostenlosen Download auf We Transfer an. Schnell zuschlagen, der Download wird in 3 Wochen wieder ungültig. Oder kauft einfach das ganze Album!

Update (18.01.): Seit heute mit großartigem Video!

Bonobo: Webseite / Facebook

Turbostaat – Die Tricks der Verlierer

Puh. Da hat man ein paar Tage keine Zeit zu bloggen, und in der Zeit wird so viel gute Musik rausgehauen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Oder doch, mit Turbostaat.

Am Freitag erschien der neue Song „Die Tricks der Verlierer“ der Band aus der nördlichsten Stadt Deutschlands. Gewohnt mitreißend zeigen Turbostaat mit der ersten Veröffentlichung nach dem tollen, düsteren Album „Abalonia“ aus dem letzten Jahr, dass sie eine der besten deutschsprachigen Bands sind.

Auf Facebook schreibt die Band zum Song:

apropos text. der entstand nämlich unter dem eindruck eines kneipenabends in husum und versucht, die beziehung zu alten freunden zu reflektieren, die im laufe der zeit seltsame ansichten zur welt entwickelt haben, in der wir heute leben. der ein oder die andere kennt vielleicht diese art von begegnungen…

Die Vinylsingle kann im Shop der Band bestellt werden.

Turbostaat: Webseite / Facebook

Clap Your Hands Say Yeah – Down (Is Where I Want To Be)

Ich hab grad das Gefühl, 2017 wird ein gutes Musikjahr. Schon im Januar erscheint so einiges und vieles kündigt sich an. Die Clap Your Hands Say Yeah, zum Beispiel.

Am 24. Februar erscheint das 5. Album „The Tourist“ und von diesem erschien heute die ganz hervorragende Single „Down (Is Where I Want To Be)“. Zum leicht nöligen Gesang von Alec Ounsworth gesellt sich nach ein paar Sekunden ein treibender Beat und sägende Gitarren und bei Minute 2:30 geht’s nochmal ab!

Clap Your Hands Say Yeah: Webseite / Facebook
Foto: Michael Regan

Cherry Glazerr – Nuclear Bomb

Am 20.01.2017 veröffentlichen Cherry Glazerr ihr neues Album „Apocalipstick“. Vorab präsentieren sie ihr Video zu „Nuclear Bomb“.

Ich finde das Video doof, aber der Song ist super! „Nuclear Bomb“ kommt zu Beginn zurückhaltend daher, erhebt sich dann in große Indiesphären, schwebt elegant wieder runter, um im kurzen Schluss nochmal steil nach oben zu steigen.

Cherry Glazerr kommen aus LA. Gerade mal 19 Lenze zählt Sängerin Clementine Creevy, ihr zur Seite stehen Drummer Tabor Allen und Multiinstrumentalist Sasami Ashworth. Produziert haben das Album Joe Chicarelli (White Stripes, The Shins, The Strokes) sowie Carlos de la Garza (Bleached, M83, Tegan and Sara).

Mir kommen Vergleiche in den Sinn, die ganz oben aus der Hall of Fame des Independent kommen. Das ist einer der ersten Kracher des jungen Jahres!

Tracklist:
1. Told You I’d Be With The Guys
2. Trash People
3. Moon Dust
4. Humble Pro
5. Nuclear Bomb
6. Only Kid On The Block
7. Lucid Dreams
8. Sip O‘ Poison
9. Nurse Ratched
10. Instagratification
11. Apocalipstick

Cherry Glazerr: Webseite / Facebook

Harlea – You Don’t Get It

Einen unglaublich guten Song habe ich gerade bei Nico entdeckt. Er schreibt dazu:

You Don’t Get It fußt auf einem fetten Blues-Riff und kombiniert dieses mit Groove und ihrer markanten Stimme. Gezielt gesetzte Samples runden das Erlebnis ab.

„You Don’t Get It“ stammt von Harlea, die in Birmingham geboren und in London aufgewachsen ist. Es ist der 2. Song, den die junge Britin veröffentlicht, und ich hoffe doch mal wieder sehr, dass da noch mehr kommt.

Harlea: Webseite / Facebook

via Nicorola

Sleaford Mods – B.H.S.

Neues von den Nottinghamer Working Class Rappunkern Sleaford Mods. Das Duo wird Anfang März sein neues Album rausbringen.

„B.H.S“ heißt der frisch daraus veröffentlichte Song samt Video, in dem die beiden schlecht gelaunten Engländer das machen, was sie am besten können: Ihre schlechte Laune mit viel Groove über Beats aus der Drum Machine rausrotzen. Gut!

Das Album „English Tapas“ erscheint am 3. März auf Rough Trade Records.

Sleaford Mods: Webseite / Facebook

Frank Carter & The Rattlesnakes – Modern Ruin

Normalerweise habe ich immer Probleme, wenn der Gesang in Geschrei umschlägt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Frank Carter ist so eine Ausnahme. Mit seinen Rattlesnakes ist der Sound immer auch im klassischen Rock’N’Roll, im 70er Punk und im Blues verwurzelt, und dann darf für mich die Stimme auch mal aus dem Ruder laufen.

Nach dem großartigen „Lullaby“ im letzten Jahr (warum hatte ich das nicht hier im Blog, frage ich mich gerade), bei dem Mr. Carter seine gesanglichen Fähigkeiten zeigt, haben Frank Carter & The Rattlesnakes gestern „Modern Ruin“ vorgestellt. Ein ungemein kraftvoller und intensiver Song, der mich neugierig auf das kommende, gleichnamige Album macht, welches am 20. Januar erscheinen wird.

Frank Carter & The Rattlesnakes: Webseite / Facebook