The Afghan Whigs – Arabian Heights

In knapp 2 Wochen, am 5. Mai, erscheint das neue Album von den Afghan Whigs. Album Nr 8 heißt „In Spades“ und Mastermind Greg Dulli hat aktuell die Musiker Dave Rosser and Jon Skibic (Gitarre), Patrick Keeler (Drums), den Multiinstrumentalisten Rick Nelson sowie den Bassisten John Curley um sich geschart. Letzterer war damals Mitgründer der Whigs.

Die Afghan Whigs waren ja schon immer für den Soul im Grunge verantwortlich, und die liebe zum Soul ist auch auf dem neuen Album deutlich zu hören. 10 Songs sind drauf, der zweite heißt „Arabian Heights“ und ist ein Wahsinnssong. Mr. Dulli packt seine komplette Seele rein, croont sich durch die Strophen, dass es eine Freude ist, haut dann beim Refrain alles raus, während die Drums sich überschlagen und die Gitarren einfach großartig klingen. Wahnsinnssong!!!

The Afghan Whigs kommen auch auf Tour:

07.06.2017 Berlin, Kesselhaus
12.06.2017 Hamburg, Grünspan
13.06.2017 Frankfurt, Batschkapp
04.08.2017 A-Wien, WUK
06.08.2017 CH-Zürich, Mascotte
08.08.2017 München, Backstage Halle

The Afghan Whigs: Webseite / Facebook
Foto: Chris Cuffaro

Zoot Woman – Solid Gold

Zoot Woman sind ganz gewaltig wieder da. Der erste Teaser vom neuen Album, welches das Fünfte sein wird, ist pures Gold (haha)! „Solid Gold“ ist zeitloser tanzbarer Pop von seiner allerbesten Seite!

Neben „Solid Gold“ werden sich auf dem Album 10 weitere Songs befinden, und wenn die ähnliche Qualität haben, dann wir das ein Highlight des Jahres. „Absence“ heißt das Werk und wird am 16. Juni erscheinen.

Ach, und man kann sich „Solid Gold“ aktuell kostenlos bei Soundcloud runterladen!

Zoot Woman: Webseite / Facebook

Jet Rewind – Someone Else

Samuel Heiligers (Gesang), Johannes Palmroos (Bass), Emmanuel Hailemariam (Gitarre) & Anton Haeffler (Drums) sind die Jet Rewinds, eine junge Band aus Stockholm, die sich erst kürzlich formiert hat. Genau einen Song haben sie bisher am Start. „Someone Else“ erschien am 14. April und ist wahnsinning gut.

Jingle Jangle Gitarren treffen auf lässig-coolen Gesang á la Adam Green! Das ist mal so richtig geil und könnte mein Frühlingshit werden. Ist auf dem Label Admirable Traits erschienen und gibt’s aktuell zum „nameyourpricetarif“ bei Bandcamp!

Jet Rewind: Facebook

GRMLN – War

Vor ein paar Wochen hatte ich GRMLN erst hier mit dem wunderbaren „27 Kids“. Der Kalifornier mit japanischen Wurzeln Yoodoo Park steckt hinter der Band, und am 7. April erschien die neueste EP namens „Discovery“, die ich Euch wärmstens ans Herz lege.

Den Opener „War“ muss ich mir hiermit noch im Blog verewigen. Ein knackiger Zweieinhalbminüter, bei dem man hört, dass Herr Park auch die Strokes auf tolle Art verinnerlicht hat!

GRMLN: Facebook / Bandcamp

Royal Blood – Lights Out

Gerade gestern erst hatte ich zufällig meine Konzertkarte von Royal Blood in den Händen. 2015 habe ich mir das britische Duo in der Großen Freiheit in Hamburg angesehen und habe das Konzert in hervorragender Erinnerung.

Da passt es ja, dass die Band ihr 2. Album angekündigt hat. „How Did We Get So Dark?“ erscheint am 16. Juni und kann in diversen Formaten über die Webseite von Royal Blood vorbestellt werden.

Seit ein paar Tagen gibt es mit „Lights Outs“ auch den ersten Song zu hören. Typisch Royal Blood, also kraftvoll, dynamisch, dicht!

Royal Blood: Webseite / Facebook
Foto: Perou

Husten – Liebe Kaputt

Guten Tag!
Wir sind Husten.
Wir sind aufs Herz gefallen.
Jetzt ist die Liebe Kaputt.

Das steht seit ein paar Stunden auf dem Facebook-Profil von Husten. Das Trio besteht aus Moses Schneider (Studiobesitzer und Produzent von u.a. Tocotronic, Turbostaat und Olli Schulz), Tobias Friedrich (ehemals Sänger von Viktoriapark) und dem Singer Songwriter Gisbert zu Knyphausen.

„Liebe Kaputt“ heißt der erste Song. Der rumpelt auf zweieinhalb Minuten ganz eindringlich daher und ist nichts anderes als ein kleiner Hit!

Husten: Facebook

CLIFFFS – Portland To Vermont

Bereits letztes Jahr im Juni erschien das Debütalbum „Bill, You’re Only Human“ von den CLIFFFS. Das Trio aus Dallas besteht aus Andy Lester, Bill Spellman und John Dufilho. Letzterer gründete ehemals The Deathray Davies und war Drummer bei The Apples In Stereo.

Inspired by the Ramones’ first album, 60′s garage, and a shit ton of beer, this is down to the essentials: 4 chords, fast and loud. Fuzzy, infectious, minimalist punk rock.

Mit den CLIFFFS lebt er seine Liebe zu den Ramones und Sixties Garagenrock aus, und das ist ganz großartig und sehr schmissig, was Mister Dufilho und seine Mitstreiter da mit 3-4 Akkorden hinlegen.

Zur Single „Portland To Vermont“ gibt es ein Video, das komplette Album gibt es bei Bandcamp.

CLIFFFS: Facebook / Bandcamp

The Bandicoots – Rocky Horror

Auch schon wieder 1,5 Jahre her, dass ich die Kanadier The Bandicoots vorgestellt hatte. Damals war ich sehr angetan vom äußerst geschmacksicheren Sound der Band. Und von dem hat sie nichts verloren. Das Quartett präsentiert uns hervorragenden, britisch geprägten Indiepop irgendwo zwischen den Libertines, Last Shadow Puppets und Pulp.

Die dritte EP soll im Sommer erscheinen, einen ersten, wunderbaren Vorgeschmack gibt es mit „Rocky Horror“. Das Video dazu wurde in einem Take aufgenommen. Und je häufiger ich den Song höre, desto begeisterter bin ich! Das ist gut. Das ist richtig, richtig gut!!!

The Bandicoots: Webseite / Facebook / Bandcamp

Mom – Glitter + Recall

Konrad komponiert und produziert, Milad singt und textet. Die beiden kommen aus Berlin und bilden das Duo MOM, das im März die beiden Singles „Glitter“ und „Recall“ veröffentlicht hat. Im Sommer soll eine EP folgen.

MOM machen Elektropop, wie ich in sehr mag. Nicht zu glatt, etwas melancholisch und mit tollen Melodien. Mit „Glitter“ haben die beiden Musiker einen tollen Dancesong hingelegt, während „Recall“ eine schicke Ballade ist, zu der MOM auch ein Video veröffentlicht haben.

Mein Tipp ist erst zu „Glitter“ zu tanzen und sich dann zu „Recall“ den Sonnenaufgang anzugucken (zumindest im Gedanken). Für mich passen die Songs in dieser Reihenfolge hervorragend.

MOM: Facebook