Habibi – Let Me In

habibi

Das weibliche Quartett Habibi aus Brooklyn haben mit ‚Let Me In‘ einen tollen trockenen Song, der von Surf, Sixties, Punk und Postpunk inspiriert ist, als ersten Vorgeschmack zum kommenden Debütalbum vorgestellt. Man hört lässigen ‚Girlgroup‘-Gesang und simple, aber catchy Riffs und Bassläufe.

Das Album erscheint im Oktober auf Burger Records.

Habibi: Webseite / Facebook / Soundcloud

Wolf & Cub – I Need More

wolf and cub

Die Australier Wolf & Cub veröffentlichen am 13. September ihr neues Album ‚Heavy Weight‘. Das davon stammende Stück ‚I Need More‘ hat ein schönes Outlaw-Roadmovie-Video verpasst bekommen. Der Song rockt richtig und ist an Lässigkeit kaum zu überbieten. Kann als digitale Single bereits jetzt bei Bandcamp gekauft werden.

Wolf & Cub: Webseite / Facebook / Bandcamp

(via NEØLYD)

Scotti Brains – Keep Your Eyes Open Boy

speedy wunderground

Auf seinem eigenen Label Speedy Wunderground hat Produzent Dan Carey (Franz Ferdinand, Bat For Lashes, TOY, Willy Mason, Django Django, Emiliana Torrini, The Kills, Chairlift, Steve Mason) bis jetzt 3 Singles veröffentlicht: das bereits vergriffene ‚I Go out‘ von Steve Mason & Emiliana Torrini, ‚I Was A Dead Duck‘ von Archie Bronson Outfit und das ebefalls vergriffene ‚The Bride‘ von Toy & Natasha Khan.

Die neue Single ‚Keep Your Eyes Open Boy‘ ist am 2. September erschienen und auf 250 Stück limitiert. Dieses Mal hat Carey einen Song seines eigenen Projekts Scotti Brains aufgenommen. Ein fast Instrumentaltrack mit Krautrockanleihen von über 7 Minuten Länge. Mit stoischen Drums und einem zunächst melodiösen Gitarrenthema baut sich der Song Schicht um Schicht auf.

Auch die weiteren bis dato veröffentlichten Singles kann man bei Soundcloud hören. Die zuerst Vinyl only erhältlichen Songs werden am Ende des Jahres noch einmal als Compilation veröffentlicht.

Für die Aufnahme aller Singles bestehen übrigens Regeln. So müssen die Aufnahmen innerhalb eines Tages erfolgen.

Zum Projekt Scotti Brains gibt es kaum weitere Infos und auch keine Webseite. Deswegen hier noch die Links zum Label.

Speedy Wunderground: Webseite / Facebook

Radkey – Romance Dawn

radkey devil fruit

Die grandiosen Radkey, die gerade erst ihre Debüt EP ‚Cat & Mouse‘ veröffentlicht haben, werden im Oktober die nächste EP nachschieben. ‚Devil Fruit‘ wird 4 Songs enthalten. Einer davon ist ‚Romance Dawn‘, und den kann man sich schon mal anhören. Das wird das nächste amtliche Punkrock-Brett, das die drei Brüder da raushauen werden.

Radkey: Webseite / Facebook

Pixies – Neue 4-Track EP

pixies 4track ep

Die Pixies haben heute eine EP mit 4 neuen Songs veröffentlicht. Die 10″ Vinylplatte ist weltweit auf 5000 Stück limitiert und kann auf der Bandwebseite bestellt werden, digitaler Download der Tracks inklusive. Der Erwerb in rein digitaler Form ist ebenfalls möglich, weiterhin gibt es noch ein Bundle mit T-Shirt.

Wenn man von ‚The Purple Tape‘ aus 2002 (allerdings mit bis dahin unveröffentlichten Demos aus den 80ern) und den diversen Compilations absieht, ist dies die erste Veröffentlichung seit dem Album ‚Trompe le Monde‘ aus dem Jahr 1991.

Tracklist:

  • Andro Queen
  • Another Toe
  • Indie Cindy
  • What Goes Boom

Ein erster Durchlauf: Frank Black ist nicht jünger geworden, und es geht wenig kantig los. ‚Andro Queen‘ ist eine solide Indieballade. ‚Another Toe‘ macht dann Midtempo weiter. „I put my toe in the ocean“ singt Black zu Collegerockgitarren. Schön, aber auch nicht spektkulär. ‚Indie Cindy‘ hat dann gesprochene Strophen konterkariert von einem fast lieblich gesungenen Refrain (mit Mundharmonika). In der Mitte ein sägendes Gitarrensolo. Klasse! Das abschließende ‚What Goes Boom‘ ist im Moment mein Highlight. Hier laufen die Gitarren auf und ab, Lautleise-Dynamik in Gesang und Instrumentierung, und die Rhythmussektion treibt den Song nach vorne. Stark!

Pixies: Webseite / Facebook

Steady Hills – Dark Room

steady hills

Das kanadische Duo Steady Hills klingt laut der Info auf ihrer Facebookseite wie eine Mischung aus Decemberists und den Black Keys. Ich würde den Song ‚Dark Room‘ als eine rockige Verschmelzung von Country und Wave bezeichnen. Die EP ‚Alone in the Marquee‘, auf der der Song erschienen ist, wurde bereits im Setember letzten Jahres von der Band veröffentlicht. Die 6 Songs wurden ohne Publikum live in einem Club in ihrem Heimatort Halifax aufgenommen.

Das Video zu ‚Dark Room‘ hat die Band mit einem Budget von 0 $ selber aufgenommen.

Steady Hills: Facebook / Bandcamp

Capsula – Blind

capsula

Das Trio Capsula kommt aus Argentinien, ist aber schon seit geraumer Zeit in Spanien ansässig. Beeinflusst ist die Band von südamerikanischem Psychedelic Rock der Sechziger, Glam Rock (der Bandname ist inspiriert von Bowie Song ‚Space Oddity / die Band hat letztes Jahr das komplette ‚Ziggy Stardust‘ Album gecovert) und Sixties-Rock a lá The Stooges oder MC5, vergisst dabei aber den Soul nicht. Zeitlos und skandinavischen Bands wie z.B. den Hellacopters oder Soundtrack Of Our Lives nicht unähnlich.

‚Blind‘ ist ein wunderbarer energiegeladener Song!

Beim Rolling Stone kann man den Song kostenlos runterladen.

Das neue Album ‚Solar Secrets‘ ist diese Woche erschienen. Ältere Alben der Band gibt es bei Bandcamp (unbedingt ‚In The Land Of Silver Souls‘ checken. Super!).

Capsula: Webseite / Facebook

Los Campesinos! – What Death Leaves Behind

los campesinos

Los Campesinos! haben den ersten Song vom im Oktober erscheinenden Album vorgestellt. ‚What Death Leaves Behind‘ ist ein großes Stück Indiepop mit tollem Refrain, toller Instrumentierung, tollem Gesang und insgesamt toll. Netterweise kann man den Song bei Soundcloud nicht nur anhören sondern auch runterladen.

Das Album ‚No Blues‘ erscheint im Oktober und kann im bandeigenen Shop vorbestellt werden.

Los Campesinos!: Webseite / Facebook

(via)

Cosmonauts – What Me Worry

cosmonauts

Rock’n’Roll, Fuzz, Psychedelic, Lo-Fi, Garage. Verschleppt, monoton, melodiös, down, high, zeitlos. Beach Boys, Velvet Underground, Beatles, Black Rebel Motorcycle Club.

Die Californier Cosmonauts haben gerade ihr drittes Album ‚Persona Non Grata’a bei Burger Records veröffentlicht. Der von diesem Album stammende hervorragende Song ‚What We Worry‘ hat folgendes Video verpasst bekommen:

Cosmonauts: Facebook / Bandcamp