Highs – Highs EP

highs

Afro-Beat, mehrstimmige Gesangsharmonien, flirrende Gitarren. Nein, nicht Foals und auch nicht Vampire Weekend, sondern Highs, ein junges Quartett aus Toronto. Die 5 Stücke der selbsbetitelten Debüt-EP haben eine hypnotische Wirkung, der ich mich nur schwer entziehen kann, und die an die bereits erwähnten Bands erinnert. Die EP kann auf der bandeigenen Bandcampseite gekauft werden. 5 Mal gute Laune im Spätsommer. Schön!

Highs: Webseite / Facebook

Fists – Phantasm

fists

Bereits am 8. Juli erschien das Debütalbum ‚Phantasm‘ der Nottinghamer Band Fists auf Hello Thor Records. Die Musik ist ein großer mitreißender Mischmasch aus Lo-Fi, Sixties Protopunk, Country, Psych, Rockabilly und, äh, Pop. Produziert wurde das Album von Rory Attwell, der schon den Palma Violets, The Vaccines, Yuck oder Male Bonding produktionstechnisch unter die Arme gegriffen hat.

Kaufen kann man das 11 Songs umfassende Album für wenig Geld auf der Bandcampseite von Hello Thor Records. Hier der Albumstream:

Fists: Facebook

Ra Ra Riot – Binary Mind

ra ra riot

Die Indiepoprocker Ra Ra Riot haben ein Video zum Song ‚Binary Mind‘ vom aktuellen Album ‚Beta Love‘ veröffentlicht. Tricktechnisch erinnert das von Cole Hannan animierte Video an die Legetricksequenzen von Monthy Python. Unter andem fliegen die Köpfe der Bandmitglieder über einen farbenfrohen Planeten. Aber schaut selbst:

Ra Ra Riot: Webseite / Facebook

Wild Combination – Pulses EP

wild combination

Die Briten Wild Combination haben mit der ‚Pulses EP‘ ein schönes Stück Indiepop am Start. Ähnlich wie Two Door Cinema Club verbindet die Band treibende Drums, schöne Melodien, verfrickelte Gitarren und gefühlvollen Gesang zu wunderbaren Songs.

Die 5-Track EP kann via Soundcloud gestreamt werden.

Auf der Webseite von Wild Combination gibt es den Track ‚Goodbye Drive‘, der mit etwas härteren Gitarren aufwartet, zum kostenlosen Download gegen Angabe seiner E-Mailadresse.

Kauft man die EP im bandeigenen Shop, dann gibt es nochmal 5 Songs oben drauf, einer davon der eben erwähnte ‚Goodbye Drive‘. Erhältlich als limitiertes Vinyl oder als CD.

Wild Combination: Webseite / Facebook

Shinies – Tangle EP

shinies

‚Tangles‘ heißt die sehr schöne EP der Shinies aus Manchester, die am Montag veröffentlicht wurde. Die vier Songs haben eine Gesamtlänge von etwas über 15 Minuten und sind allerbester Midtempo-Indie mit herrlichen Melodien, leicht schrägen Gitarren und verhalltem Gesang. Think Dinosaur Jr. oder Male Bonding in langsam.

Die EP kann via Soundcloud gestreamt werden. Download bei Amazon, Vinyl bei Dirty Bingo Records.

Sehr gut ist auch der Song ‚Ennui‘, der Ende letzten Jahres als Single erschien.

Shinies: Shinies / Facebook

Drenge – Face Like A Skull & Album Stream

drenge

Bei NEØLYD wurde bereits gestern auf das kommende Debütalbum des Sheffielder Duos Drenge hingewiesen. André nennt es „Eine treibende Wuchtbrumme, eingespielt mit Schlagzeug und Gitarre.“ Die 19 bzw. 21 Jahre alten Rory und Eoin Loveless machen mit den beiden Instrumenten ziemlich guten Krach, wovon man sich auch auf dem neuen Video zu ‚Face Like A Skull‘ überzeugen kann. Ebenfalls seit gestern gibt es das komplette Album beim Guardian im Stream. Es erscheint diesen Freitag.

Im September sind Drenge für 2 Livetermine in Deutschland, u.a. auf dem Reeperbahnfestival. Auf ihrer folgenden UK Tour im Oktober werden sie von den tollen Radkey supportet.

Drenge: Facebook

Birds With Thumbs – Clarence

birds with thumbs

Einmal Surf-/Skate-/Garagenpunk von drei Jungspunden aus Sydney. ‚Clarence‘ ist der erste Song von der EP ‚Cats And Other Dangerous Animals‘, welche im September veröffentlicht wird. Der Song zeigt, wie frisch Musik dieses Genres immer noch klingen kann. Man hört, dass die Jungs Spaß haben. Seit ein paar Tagen gibt es ein Video zu dem Song:

Bei Bandcamp gibt es nicht nur ‚Clarence‘ für pay-what-you-want, sondern auch noch die Songs ‚Money‘ und ‚Baxter‘. Letzterer ist ein Hit („Whooo!“)

Birds With Thumbs: Facebook / Bandcamp

Pinkunoizu – Moped

pinkonoizu

Hammervideo von Pinkunoizu! Voll mit Leuten, die seltsame Sachen machen (wie René bei Nerdcore richtigerweise schreibt). Der Song ‚Moped‘ erinnert mich an die Battles. Ein Groove-Noise-Synth-Monster!

Das 2. Album der Dänen ist am 5. August erschienen. Einen exklusiven Stream vom Album gibt es beim NME. ‚The Drop‘ ist ein hervorragender Bastard aus Psychedelic, (Kraut-)Rock, Ambient, Prog und Synthiepop. Neben ‚Moped‘ stechen das fas 10-minütige ‚Necromancer‘, bei dem sich Ambient-Synthflächen mit dezentem Rhythmus und zärtlichem Gesang zu einem bass- und drumgetriebenem Progfinale entwickeln, und ‚Tin Can Valley‘ heraus. Letzeres erinnert mit den verhallten Drums und verzerrten Gitarren an die frühen Butthole Surfers (und das ist mir dann gleich mehrere Ausrufzeichen wert)!!!!!

Pinkunoizu: Webseite / Facebook

 

The Sufis – No Expression

the Sufis

The Sufis haben gerade mit ‚Inventions‘ ihr 2. Album auf Ample Play (dem Label von Cornershop-Sänger Tjinder Singh)/ Burger Records vorgelegt.

Die Band aus Nashville macht in den Sixties verwurzelten Psych Pop, aufgenommen mit Analogequipment, schön und teilweise experimentell arrangiert und reichhaltig instrumentiert. Zum Song ‚No Expressions‘ gibt es ein schräges Video, aufgenommen mit einer japanischen Spielzeugkamera.

Das Vinyl gibt es in Europa über den Cornershop-Webstore.

The Sufis: Facebook / Soundcloud