Morrissey – Spent the Day in Bed

Seit gestern ist Morissey auf Twitter. Sein erster Tweet lautete „Spent the day in bed…“. Und natürlich handelte es sich um die Ankündigung eines neuen Songs. Diesen hat uns der Sänger heute vorgestellt.

Es ist der erste Song vom kommenden neuen Soloalbum, das „Low In High School“ heißen wird. Neben „Spent the Day in Bed“ sind 11 weitere Stücke auf dem Album. Hier ist die Tracklist:

01. My Love I’D Do Anything For You
02. I Wish You Lonely
03. Jacky’s Only Happy When She’s Up On The Stage
04. Home Is A Question Mark
05. Spent The Day In Bed
06. I Bury The Living
07. In Your Lap
08. The Girl From Tel-Aviv Who Wouldn’t Kneel
09. All The Young People Must Fall In Love
10. When You Open Your Legs
11. Who Will Protect Us From The Police?
12. Israel

Das Album erscheint am 17. November.

Ach ja, „Spent the Day in Bed“ ist übrigens absolut fantastisch! Definitiv für mich einer der bisher Songs des Jahres!!

Morissey: Webseite / Facebook

Kettcar – Wagenburg

Das neue Kettcar Album „Ich vs. Wir“ erscheint am 13. Oktober 2017 bei Grand Hotel van Cleef.

Seit Freitag kann man den 2. Song aus dem Album hören. „Wagenburg“ heißt das Stück. Und die Band um Sänger Marcus Wiebusch zeigt sich in absoluter Höchstform! Großartiger Song!

Es gibt auch Tourtermine für 2018. Schnell Karten besorgen, einiges ist schon ausverkauft:

18.01.2018 – Saarbrücken, Garage
19.01.2018 – München, Tonhalle
20.01.2018 – A-Wien, FM4 Geburtstagsfest
21.01.2018 – A-Graz, PPC
22.01.2018 – CH-Schaffhausen, Kammgarn
23.01.2018 – CH-Bern, Bierhübeli
24.01.2018 – Erlangen, E-Werk
25.01.2018 – Stuttgart, Theaterhaus
26.01.2018 – Dortmund, FZW (Ausverkauft)
27.01.2018 – Bremen, Schlachthof
28.01.2018 – Kiel, Max
30.01.2018 – Magdeburg, Altes Theater
31.01.2018 – Dresden, Schlachthof
01.02.2018 – Leipzig, Haus Auensee
02.02.2018 – Wiesbaden, Schlachthof
03.02.2018 – Köln, Palladium
06.02.2018 – Hamburg, Große Freiheit 36 (Ausverkauft)
07.02.2018 – Hamburg, Große Freiheit 36 (Ausverkauft)
08.02.2018 – Hannover, Capitol
09.02.2018 – Bielefeld, Ringlokschuppen
10.02.2018 – Berlin, Columbiahalle (verlegt aus Huxleys)
23.03.2018 – Essen, Weststadthalle (Zusatzshow)
24.03.2018 – Bremen, Schlachthof (Zusatzshow)

Kettkar: Webseite / Facebook
Foto: Andreas Hornoff

Alvvays – Dreams Tonite

Alvvays

Letzten Freitag erschien das 2. Album „Antisocialites“ der aus Toronto kommenden Band Alvvays. Seit gestern gibt es das Video zum darauf enthaltenen „Dreams Tonite“, einer herrlich verträumten und sehr coolen Indieballade.

Das Album läuft seit dem Erscheinen bei mir hoch und runter. Ich finde es ganz, ganz toll! Und das Schöne ist, dass die beiden ersten Singles „Dreams Tonite“ und „In Undertow“, die auch am Anfang des Albums kommen, wirklich wunderschön sind, dass das Album aber viele andere Songs hat, die ich noch stärker finde. „Plimsoll Punks“, „Not My Baby“, „Hey“, alles weitere Kracher (etwas weniger Dream, etwas mehr Power)!

Alvvays: Webseite / Facebook
Foto: Arden Wray

TYGAPUSS – Save Me From Myself

Im Februar letzten Jahres schrieb ich hier über die Debütsingle von TYGAPUSS. „He’s Savage Like An Animal“ ist ein veritabler Garagenrocker, zu dem mir die Hellacopters oder The Donnas in den Sinn kamen (und kommen).

Sängerin und Songschreibern Anna Gette arbeitete damals an ihrem Debütalbum. Das ist vor kurzem (also eigentlich Ende Juli) erschienen und seit ein paar Tagen gibt es ein neues Video, das aufzeigt, wohin die Reise auf dem Album geht, welches übrigens den Namen „Fun“ trägt.

„Save Me From Myself“ heißt der Song, der das neue Video verpasst bekommen hat. Es ist der Opener des Albums und drückt richtig auf die Tube. Was ich an dem Song wirklich mag – neben dem rotzigen Gesang und den klasse Gitarrenriffs – ist diese trockene Produktion, die das ganze ziemlich tight und etwas retro klingen lässt.

Das Album „Fun“ könnt Ihr auf der TYGAPUSS-Webseite bestellen!

TYGAPUSS: Webseite / Facebook

I’m Not A Band – Swimming

Noch knapp zwei Wochen, dann erscheint das neue Album des Berliner Duos I’m not A Band. Und seit Freitag kann man sich einen weiteren Song vom Album anhören.

„Swimming“ heißt das Stück und findet sich in der Tracklist an zweiter Stelle. Ich finde den Song richtig klasse. Ich mag das, die beiden kriegen einfach eine wunderbare Mischung hin: tolle Melodie, klasse Songaufbau, großartiger Gesang, das alles in leicht melancholischer Grundstimmung und trotzdem mehr als tanzbar.

Tracklist:
1. Leave This World Behind
2. Swimming
3. Stronger
4. Where’ve You Been
5. Do Me Wrong
6. Keep On Playing
7. Pans & Pipes
8. Interlude
9. Bloodstreams
10. Break Down Get Back Fall Again
11. Call The Light
12. Outro

Das Album „Past Forward“ erscheint am 22. September.

I’m Not A Band: Facebook
Photo: Normen Gadiel

Jessica Boudreaux – Televised

Die Summer Cannibals aus Portland, Oregon sind eine klasse Garagenrockband, die in den letzten drei Jahren drei Alben veröffentlicht hat, die ich bereits mehrfach hier im Blog hatte (1, 2, 3, 4, 5), und die – soweit ich das mitbekomme, hierzulande viel zu wenig beachtet wird.

Jetzt hat Frontfrau Jessica Boudreaux ein Soloalbum aufgenommen, das am 3. November erscheint und via Bandcamp vorbestellt werden kann. Produziert wurde „No Fury“, so der Titel des Albums, von Hutch Harris von The Thermals, mit denen Frau Boudreaux mit ihrer Hauptband bereits auf Tour war.

Solo geht Jessica Boudreaux anscheinend deutlich poppiger zu Werke. Der erste Song „Televised“ hat Synths und einen ziemlich funkigen Bass. Und der hohe Lässigkeitsfaktor, den Frau Boudreaux mit den Summer Cannibals hat, wird hier mindestens erreicht, wenn nicht übertroffen!

Jessica Boudreaux: Facebook / Bandcamp
Summer Cannibals: Webseite / Facebook / Bandcamp
Foto: Katharine T. Jacobs

Courtney Barnett & Kurt Vile – Over Everything

Courtney Barnett und Kurt Vile haben ein gemeinsames Album aufgenommen!

Courtney Barnett schreibt bei Facebook schon länger von diesem Album, und ich war sehr gespannt, wie das Ganze denn klingen würde. Jetzt weiß ich es, denn mit „Over Everything“ gibt es seit heute einen Song. Und dieser ist verdammt gut. Die erste Single ist auch der erste Song, den die beiden für ihr Projekt geschrieben haben.

Die leicht nöligen Stimmen von Frau Barnett und Herrn Vile harmonieren zusammen ganz fantastisch, und herausgekommen ist ein ein wunderbar schlüssiger Singer-Songwriter-Kollaborations-Traum. Hier scheint eine ganz besondere Chemie zu herrschen. Ich verwette einiges darauf, dass uns da ein ganz großes Album bevorsteht!

„Lotta Sea Lice“ erscheint am 13. Oktober.

Tracklisting gibt’s auch:

01. Over Everything
02. Let it Go
03. Fear Is Like a Forest
04. Outta the Woodwork
05. Continental Breakfast
06. On Script
07. Blue Cheese
08. Peepin’ Tom
09. Untogether

Courtney Barnett: Webseite / Facebook
Kurt Vile: Webseite / Facebook
Courtney Barnett & Kurt Vile: Webseite

HAARM – Valentine

Über die Liverpooler HAARM bin erstmals Ende letzten Jahres bei Nico gestolpert. Den absolut fantastischen Song „In The Wild“ musste ich mir auch hier in den Blog kleben.

Vor ein paar Tagen schickte mir mein Kumpel Sascha den Link zum neuen Glanzstück der Band. „Valentine“ heißt es.

Der Song hat – genau wie „In The Wild“ – diesen tollen, zweistimmigen Gesang, der sanft über treibenden Drums schwebt. Wobei die Drums beim neuen Song noch mehr knallen und mich etwas an das Amen Break erinnern. Großartiger Song!

HAARM: Webseite / Facebook

Queens of the Stone Age – Head Like A Haunted House

Seit Freitag steht „Villains“, das neue Album von Queens Of The Stone Age, in den Regalen (schreibt man das noch so?). Und seit Freitag läuft das Album bei mir hoch und runter!

Ein tolles Album, das beim ersten Durchgang noch keinen eindeutigen Hit hatte, ich mir aber sofort sicher war, dass es sich um einen Grower handelt. Weiterhin glaube ich, dass mein Lieblingslied vom Album in den nächsten Wochen noch mehrmals wechseln wird.

Aktueller Favorit ist „Head Like A Haunted House“. Hier machen Queens Of The Stone Age einen auf Glamrock!

Queens Of The Stone Age: Webseite / Facebook

Quicksand – Illuminant

Vor etwas über drei Jahren habe ich mich sehr gefreut, denn ich konnte die Post-Hardcore-Veteranen Quicksand in Hamburg live sehen. Jetzt ist meine Freude noch größer, denn die Band hat das erste Album seit 22(!) Jahren angekündigt. „Interiors“ wird am 10. November auf Epitaph erscheinen und kann ab sofort über die Bandwebseite vorestellt werden.

Ich frage mich ja, wo Walter Schreifels die Zeit findet, all seine Bands unter einen Hut zu bringen. Mit Gorilla Biscuits wieder live unterwegs, das Album seiner MC5-Punkcombo Vanishing Life noch kein Jahr alt und mit den Dead Heavens hat er ja noch sein Heavy-/Stonerrockding. Quicksand macht er nach wie vor zusammen mit Drummer Alan Cage, Bassist Sergio Vega und Gitarrist Tom Capone, also dem Original-Lineup.

Der erste neue Song heißt „Illuminant“, und er ist wie die Partei Die Partei, nämlich sehr gut.

Quicksand: Webseite / Facebook