Love A – Nichts ist leicht

„Aber es ändert sich so gar nichts“ schleudern uns Love A im Refrain ihrer neuen Single „Nichts ist leicht“ entgegen. Auch wenn das anders gemeint ist, in meiner Rezeption zur Band passt das ganz hervorragend. Denn auch in diesem Song schafft die Band etwas, für das ich sie seit dem ersten Album bewundere und liebe. Sie macht angepisst sein tanzbar und sexy!

Das neue Album heißt „Nichts ist neu“ und erscheint am 12. Mai. Im selben Monat sind Love A auf Tour:

11.05.2017 – Münster – Gleis 22
12.05.2017 – Nürnberg – Desi Nürnberg
13.05.2017 – Berlin – Festsaal Kreuzberg
24.05.2017 – Hamburg – Molotow​
25.05.2017 – Düsseldorf – zakk Düsseldorf
26.05.2017 – Wiesbaden – Schlachthof Wiesbaden
27.05.2017 – Leipzig – Conne Island

LOVE A: Webseite / Facebook

Circa Waves – Fire That Burns

 

In einem Monat, nämlich am 10. März, erscheint das neue Album „Different Creatures“ der Circa Waves. Einen Song hatte uns die Band aus Liverpool bereits vorgestellt, heute erschien das Video zur 2. Single.

„Fire That Burns“ heißt der neue Song, in dem sich eine eher sanfte, melodiöse Strophe mit einem kraftvollen Refrain abwechselt. Toller Song!

Für den Clip im Giallo-Horror-Stil konnte die Isaac Hempstead Wright gewinnen, den Ihr bestimmt als Bran Stark aus „Game Of Thrones“ kennt. Und Frontmann und Sänger Kieran Shudall mimt einen typischen B-Movie-Bösewicht.

Auf Tour kommen die Circa Waves auch. Im April gastieren sie für vier Termine in Deutschland:

  • 18.04.2017 – Hamburg, Molotow
  • 19.04.2017 – Berlin, Privatclub
  • 25.04.2017 – München, Kranhalle
  • 26.04.2017 – Köln, MTC

Circa Waves: Webseite / Facebook
Foto: Joost Vandebrug

The Away Days – Downtown

Im Dezember hatte ich The Away Days zuletzt mit dem sehr schönen „Places To Go“ hier im Blog. Jetzt steht der Release des Debütalbums an, und die Band hat heute mit „Downtown“ den ganz tollen Opener des Albums vorgestellt, der ziemlich funky daher kommt.

Die Band aus Istanbul spielt einen wunderbaren Dreampop/Shoegaze und wird in Großbritannien hoch gehandelt. So hat der Independent sie auf seine Ones To Watch Liste gesetzt.

Das Album „Dreamed At Dawn“ erscheint am 17.02.

Im März kommt die Band für ein paar wenige Livetermine nach Hamburg und Berlin:

  • 22.03.2017 – Berlin – Monarch
  • 23.03.2017 – Hamburg – Hafenklang
  • 24.03.2017 – Berlin – Soho House

The Away Days: Webseite / Facebook

Mark Lanegan Band – Nocturne

Ich habe ihn einmal live gesehen, damals noch mit seiner Band Screaming Trees im Vorprogramm von Alice In Chains. Und er hat mich damals schon umgehauen. Er hat eine der eindruckvollsten Stimmen im Indierockzirkus. Die Rede ist von Mark Lanegan.

Unglaublich, wo der Mann im Anschluss Bandmitglied war (u.a. Queens of the Stone Age, The Gutter Twins) und mit wem er alles zusammengearbeitet hat (mit allen irgendwie, wenn man sich den Auszug an Kollaborationen im Wikipediaeintrag ansieht).

Am 28. April wird sein neues Soloalbum erscheinen. „Gargoyle“ heißt das Werk mit 10 Songs, welches er unter anderem mit der Unterstützung von  Josh Homme und Greg Dulli aufgenommen hat. Das erste Stück, das Herr Lanegan uns vorstellt, heißt „Nocturne“. Es ist großartig! Erhaben!

Im Sommer ist Mark Lanegan auf Europatour. Am 26. Juni wird er im Docks in Hamburg gastieren.

Mark Lanegan Band: Webseite / Facebook

School of X – Words

School of X ist das Soloprojekt des dänischen Drummers Rasmus Littauer. Den kennt Ihr vielleicht nicht, seine Künste am Schlagwerk habt Ihr aber unter Umständen schon gehört, denn er hat die Drumsticks bereits für Reptile Youth, Asteroids Galaxy Tour, Major Lazer and MØ geschwungen.

Mit „Words“ präsentiert er uns einen formidablen Elektropopsong, wie er eigentlich nur aus Dänemark kommen kann. Schicke Synths, schicker Gesang und natürlich das Drumming von Littauer bilden einen leicht verschleppten, sehr schönen Song.

School of X – Facebook

Lowws – Okami

Blending soundscapes with melodic hooks and a healthy dose of shoegaze and math.

Am 28. April wird das aus Oxford kommende Sextett Lowws seine Debüt-EP veröffentlichen. Den ersten Song der EP hat die Band vor ein paar Tagen veröffentlicht, und der gefällt mir ausgesprochen gut.

„Okami“ ist einer dieser Songs, die zu Hause auf dem Sofa und auf der Indietanzfläche ganz wunderbar funktionieren. Leicht verträumt mit flirrender Gitarre und sanftem Gesang, während die Drums sich scheinbar zurückhalten, den Song aber klasse antreiben.

Bei Bandcamp gibt es den Song zum Paywhatyouwant-Tarif.

Lowws: Facebook / Bandcamp

Childcare – Kiss?

Im November hatte ich Childcare mit  dem Song „Film Club“ schon im Blog. Bandleader Ed Cares arbeitet(e?) als Nanny in London und von ihm betreute Kids ermutigten ihn dazu, eine Band zu gründen und seine Lieder zu veröffentlichen.

Hiermit danke ich diesen kleinen Musiksachverständigen. „Film Club“ war schon super. „Kiss?“ ist noch besser! Alleine der Songanfang mit dem zweistimmigen Gesang, der Highhat und der Auflösung im Uptempobeat ist Gold wert!

Ed selber notiert zum Song (auch Gold wert):

‚This inspiration for this new song is as follows… I was waiting to pick the girl who I nanny for up from school and I went to say hi to a couple of Mums in the playground. I don’t usually kiss them hello but for some reason this time I decided I would. I leaned into Mum #1 and kissed on each cheek (posh school) then went to kiss greet Mum #2. However just before I did this, unbeknownst to me she leant down to get something from her bag. So then I was left hovering forwards and bent over her mid air whilst she fished for something on the ground. I gave it about 4 seconds, beginning to sweat and blush and decided to the only way out was to meekly pose the question: ‚Kiss?‘. Then she stood up and she kissed me hello on the cheek and I felt very stupid.‘

Childcare: Facebook

Moon Duo – Cold Fear

Diesen Freitag erscheint „Occult Architecture Vol. 1“, das neue Album von Moon Duo. Das tolle „Creepin'“ von diesem Album hatte ich bereits vorgestellt.

Seit gestern gibt es als nächsten Teaser das sehr tolle Video zum sehr tollen „Cold Fear“. Der psychedelische Song entfaltet von Beginn an eine hypnotische Wirkung, hat eine großartige, leicht unterschwellige Fuzzgitarre und einen klasse Synthesizersound.

Moon Duo: Webseite / Facebook
Foto: Howard Wise

via NEØLYD

Sin Fang, Sóley & Örvar Smárason – Random Haiku Generator

Da bahnt sich was ganz ganz Tolles an. Die Isländischen Musiker Sin Fang, Sóley und Örvar Smárason (von Múm) werden dieses Jahr jeden Monat einen Song veröffentlichen.

Some spontaneous action. Sin Fang, Sóley and Örvar Smárason (múm) will release a new collaboration track at the end of each month in the year 2017. This can only mean one thing, oodles of exciting new music on a regular basis. A monthly dose of subtle mayhem. The first track is out TODAY: Random Haiku Generator, is a confusing commentary on modern life. One part electronic power ballad, one part delusional fantasy. One part glass in the face. But it’s a very nice glass.

„Random Haiku Generator“ heißt der erste Song. Und der lässt mich nach wiederholtem Hören mit offenem Mund zurück. Ich bin immer wieder erstaunt, was da alles von dieser kleinen Insel an unglaublichen Musikern daher kommt, und uns mit wunderschönen, immer leicht melancholischen Zauberstücken versorgt.

Sin Fang: Webseite / Facebook
Sóley: Webseite / Facebook
Örvar Smárason (Múm): Webseite / Facebook

Declan McKenna – The Kids Don’t Wanna Come Home

Declan McKenna ist letztes Jahr Heiligabend 18 Jahre alt geworden. 2015, da war er 16, gewann er die „Emerging Talent Competition“ auf dem Glastonbury Festival. Das Video zu seiner ersten Single „Brazil“ hat bei Youtube über 2 Millionen Views. Der großartige Song „Isombard“ ist auf dem Soundtrack vom Spiel Fifa 17 zu hören. Kann es trotzdem sein, dass der Junge bisher kaum Aufmerksamkeit außerhalb von Großbritannien erhalten hat? In meiner Filterbubble ist er bisher jedenfalls nicht aufgetaucht, was aber auch nichts heißen will.

Wie auch immer, „The Kids Don’t Wanna Come Home“ heißt seine neue Single. Das Video dazu erschien vor einer Woche und steuert bei Youtube schon auf die 300.000 Views zu. Zu Recht, denn es ist ein ganz toller Song in allerbester Britpoptradition!

Declan McKenna: Webseite / Facebook