Kraftklub – Fenster

Vor gut 2 Wochen haben Kraftklub den ersten Song „Dein Lied“ von ihrem neuen Album vorgestellt, und den finde ich richtig beknackt. Ich hatte schon Befürchtungen, dass das neue Album nix wird. Jetzt habe ich wieder Hoffnung.

Denn heute hat die Band mit „Fenster“ einen weiteren Song samt Video veröffentlicht, und der ist richtig schick und nimmt sich clever der unsäglichen Wutbürger, Lügenpresseschreier und Hetzer an.

„Keine Macht für niemand“ erscheint am 2. Juni.

Kraftklub: Webseite / Facebook

Keele – Gut und dir

Im Februar hatte ich Euch den Song „Terminal“ von der Hamburger Band Keele vorgestellt. „Das ist großartiger, mitreißender, deutschsprachiger Punkrock neuerer Spielart.“ schrieb ich dazu, und das wird mit dem neuen Song bestätigt.

„Gut und dir“ heißt er und ist damit der Titeltrack des kommenden Albums, welches am 28. April auf Rookie Records erscheint. Vor ein paar Tagen hat das Quintett das dazugehörige Video auf ihrem Facebookprofil vorgestellt, seit vorgestern kann man es sich auch auf Youtube angucken.

Hier auch nochmal die Livetermine (Tickets kriegt Ihr bei Grand Hotel Van Cleef):

28.04.17 Hamburg, Hafenklang (Releaseparty)
24.05.17 Oberhausen Druckluft
25.05.17 Köln, Tsunami
28.05.17 Berlin, Badehaus
15.06.17 Kiel, Schaubude
16.06.17 Flensburg, Volksbad

Keele: Webseite / Facebook

Catch As Catch Can – Bugatti Punk + Buddy Positive

Gestern war ich in Hannover auf dem King Khan & the Shrines Konzert, und das war ein feines Konzert. Sehr schön war unter anderem die Vorgruppe. Catch As Catch Can heißt die Kombo, kommt aus Kassel und hat gestern vor dem King verdammt gut gerockt. Surf, Sixtiesgarage, Punk! Alles mit viel Schmiss und Herzblut vorgetragen.

Heute hab ich die Jungs gegoogelt, und siehe da, sie haben eine Seite bei Bandcamp und ganz frische Veröffentlichungen. Die EP „Buddy​-​Positive“ kam Mitte Februar raus, hat 5 Songs und wurde mit Brezel Göring von Stereo Total aufgenommen. Die Single „BugattiPunk“ erschien erst vor ein paar Tagen, nämlich am 28.03. Beide Scheiben sind ziemlich LoFi, was aber sehr zum Sound passt, und es gibt sie auf der Bandcampseite von Catch As Catch Can zum „nameyourprice“-Tarif.

Catch As Catch Can: Webseite / Facebook / Bandcamp

Broken Social Scene – Halfway Home

Broken Social Scene sind einer der Gründe, warum ich dieses Jahr mal wieder zum Immergut-Festival fahren werde. Da spielt die Band, wenn ich das richtig sehe, ihr einziges Konzert in Deutschland bei der anstehenden Tour.

Die Band hat dann neue Songs im Gepäck, im Herbst erscheint ein neues Album. Seit gestern kann man den ersten Song hören, der erste Output seit 7 Jahren. „Halfway Home“ ist eine tollen Indiehymne, die klingt, als wäre das kanadische Indiekollektiv nie weg gewesen. Toll!

Broken Social Scene: Webseite / Facebook

Pontiak – Ignorance Makes Me High

Letzten Freitag erschien das neue, mittlerweile 7. Album von Pontiak. Auf „Dialectic of Ignorance“ präsentiert uns die Band aus dem US-Bundestaat Virginia, bestehend aus den drei Brüdern Van, Jennings und Lain Carney, fließenden, hypnotischen und komplett entschleunigten Stonerrock.

Für ganz, ganz tolle „Ignorance Makes Me High“ hat die Band ebenfalls letzten Freitag ein Video veröffentlicht. Der Song walzt gewaltig daher und hat dazu sphärisch sanften Gesang. Was für ein Song!!!

Neben der Musik beschäftigen sich die drei mit dem Bierbrauen; sie haben 2015 ihre eigene Brauerei eröffnet. Ob das Bierbrauen Auswirkungen auf das Songwriting hatte, erklärt Gitarrist und Lead-Sänger Van wie folgt:

There’s a definite dovetail between brewing and music,… Both are creative processes that are full of immediate possibility … it’s on you as the creator to decide which path you want to take.

Pontiak: Webseite / Facebook

alt-J – In Cold Blood

Vor ca. 3 Wochen haben alt-J ein neues Album angekündigt und den ersten Song „3WW“ vorgestellt. Jetzt haben sie taufrisch den nächsten Song vorgestellt und dazu noch verkündet, dass der Releasetermin für „Relaxer“ um eine Woche auf den 2. Juni vorgezogen wird.

Der neue Song heißt „In Cold Blood“ und hat etwas mehr Drive als der erste Song. Und ne coole Orgel. Und coole Bläser. Schicker Song!

alt-J: Webseite / Facebook
Foto: Gabriel Green

Baby Strange – Motormind

Die Glasgower Baby Strange haben letztes Jahr ihr wirklich sehr gutes Debütalbum veröffentlicht. Auf dem Album befinden sich 10 großartige Punkrockhymnen. Die ersten Singles „Pure Evil“ und „Friend“, die sich auch auf dem Album befinden, hatte ich hier schon vorgestellt. „Friend“ ist übrigens schon seit langem der Klingelton auf meinem Telefon.

In diesem Sommer legt die Band nach und veröffentlicht im Juli mit „Extended Play“ eine EP mit 6 Songs. Vorbestellen kann man sie beim neu gegründeten Label Public Records.

Seit Freitag kann man den ersten Song der EP hören. „Motormind“ ist ein zweieinhalb Minuten langer Oberknaller, der für die Band typisch ist: eindringlich, melodiös, mitreißend!

Baby Strange: Facebook

Cassels – The Weight

Die Brüder Jim Beck und Loz Beck sind das Duo Cassels. Ich hatte über die beiden und ihren starken Debütsong vor etwas über drei Jahren geschrieben. Seitdem haben die beiden 2 EPs und eine Single veröffentlicht, die sich irgendwo zwischen (Art-)Punk, Indie der Marke Dinosaur Jr. und Garagenrock verorten.

Jüngst kam der Song „The Weight“ hinzu. Es ist einer von drei neuen Songs, die sich auf „Foreword“ befinden, einer Compilation, auf der sich das bisherige Schaffen der Band sowie drei neue Songs befinden werden. Cassels selber nennen „Foreword“ ihr Pre-album. Das erste ‚richtige‘ Album soll später in diesem Jahr folgen.

„The Weight“ hat fette Gitarren und einen herrlich lakonisch-zynischen Sprechgesang, in dem Jim Beck seine Unsicherheit im Zwiegespräch, deretwegen er sich häufig in Sarkasmus flüchtet, thematisiert.

„Foreword“ erscheint am 7. April auf Big Scary Monsters.

Cassels: Webseite / Facebook / Bandcamp

Dion Lunadon – Fire

Ich bekomme jeden Tag die eine oder andere Promomail mit mehr oder weniger interessanter Musik. Ich versuche tatsächlich meistens, mir das alles anzuhören und bin dabei mittlerweile spontan und recht ungeduldig. Das, was mir zugeschickt wird, muss mich in den ersten Sekunden packen, eine 2. Chance gibt es nur selten.

Dian Lunadon trudelte heute in mein Postfach und hat sofort meine Aufmerksamkeit gewonnen. Da poltern die Drums, da orgelt die Orgel, dann ist schon das Feedback da, und danach kommt die verzerrte Stimme. „Fire“ ist wunderbarer Krach auf hohem Energielevel!

Dion Lunadon war u.a. Bassist bei The D4 und bei A Place To Bury Strangers, jetzt hat er ein Soloalbum aufgenommen, welches am 9. Juni erscheinen wird und auf der Bandcampseite von Mr Lunadon vorbestellt werden kann.

Dion Lunadon: Facebook / Bandcamp
Foto: Ebru Yildiz