The Buggs – Instant Love

Am Freitag erschien die EP „Instant Love“ der Band The Buggs. Das Quintett, dessen Mitglieder gerade mal 19-21 Lenze zählen, kommt aus Düsseldorf Kaiserswerth und nennt als Einflüsse eben mal die ganz Großen: Beatles, Stones, The Who.

So klingen die Jungs dann auch: Britpop, Sixties, Rock’N’Roll, eine Prise Punkrock.

5 hörenswerte Songs befinden sich auf der EP. Der Titeltrack „Instant Love“ ist richtig klasse mit seinem Bläsern und dem etwas rausgerotzten Gesang. Hört selbst:

The Buggs: Webseite / Facebook

Lali Puna – Deep Dream

Hach, was habe ich „Tridecoder“, „Scary World Theory“ und „Faking The Books“ geliebt und liebe sie immer noch. Drei wunderbare Alben von Lali Puna, der Indietronic-Combo mit den Musikern Valerie Trebeljahr, Marcus Acher (Notwist), Christoph Brandner (Tied & Tickled Trio) und Christian Heiß.

7 Jahre war Funkstille und Herr Acher ist mittlerweile nicht mehr dabei. Egal, denn geprägt war der Sound von Lali Puna immer von der sanften Stimme von Valerie Trebeljahr.Jetzt gibt es endlich Neuigkeiten. Die neue Single „Deep Dream“ ist einfach wunderhübsch.

Im September erscheint das neue Album, auch diesem Mal auf dem Stammlabel Morr Music.

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Rainer Maria – Lower Worlds

An mir sind Rainer Maria damals völlig vorbeigegangen. Vor ein paar Jahren hörte ich den Bandnamen erstmals. Er blieb mir im Gedächtnis, aber bewusst habe ich das Trio aus Wisconsin nie gehört. Dabei hatte sie im Zeitraum von 1997-2004 mehrere Alben und EPs veröffentlicht, bevor sie sich 2006 auflösten.

Jetzt sind Rainer Maria zurück, und wenn ich mir den neuen Song so anhöre, dann sind sie mitten in meinem Geschmacksraster. „Lower Worlds“ ist ein raues Biest von Indierock, eine leicht verschleppte, großartige Groovewalze!

Ich werde mir also den Backkatalog anhören müssen und freue mich auf ein neues Album, welches die Band im August auf Polyvinyl Records veröffentlichen wird.

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Sløtface – Nancy Drew

Es ist noch keine 2 Wochen her, dass ich hier die Norweger ​​Sløtface mit ihrem tollen Song „Magazine“ vorgestellt habe. Da hatte ich darauf hingewiesen, dass das Quartett bereits mehrere hervorragende Songs veröffentlicht hat.

Gestern hat sich mit „Nancy Drew“ ein weiterer hinzugesellt. Wieder ist das kraftvoller Indierock, der knietief in den Neunzigern steckt und trotzdem frisch klingt.

Bis jetzt gefällt mir alles, was ich von Sløtface gehört habe, ausgesprochen gut. Ich bin sehr gespannt auf das Album. „Try Not To Freak Out“ erscheint am 15. September via Propeller Recordings.

Sløtface: Webseite / Facebook

Adam Angst – Wir werden alle sterben

Eigentlich finde ich Adam Angst ja nicht so prall. Zu viel Gekreische, da bin ich dann immmer schnell genervt. Hier ist das anders, der Song ist cool!

Adam Angst und die DONOTS haben eine gemeinsame Split-Single mit zwei brandneuen Songs veröffentlicht. „Wir werden alle sterben“ heißt der Song von Adam Angst, die DONOTS steuern „Keiner kommt hier lebend raus“ bei. Digital ist das Teil bereits veröffentlicht, auf Vinyl kann man es ab Morgen bei Grand Hotel Van Cleef vorbestellen.

Den Song der DONOTS finde ich doof, „Wir werden alle sterben“ hingegen hat für mich einen sehr coolen Drive!

Fun Fact: der Song erinnert mich an diversen Stellen an „Do What I Say“ von Clawfinger, die ich vor Urzeiten tatsächlich mal gut fand.

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Warhaus – Love’s A Stranger

Es gibt ganz viel gute neue Musik. Packen wir’s an:

Bereits vorgestern haben Warhaus via Facebook einen neuen Song präsentiert. „Love’s A Stranger“ heißt das wunderbare Stück! Hinter Warhaus steckt Maarten Devoldere, der sonst Frontmann der tollen Belgier Balthazar ist, und den ich Euch hier bereits präsentierte. Seine unverwechselbare Stimme verleiht auch diesem Song etwas Magisches. Toll, ganz toll!

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Baio – PHILOSOPHY!

Diesen unglaublich tollen Song wollte ich eigentlich schon letzte Woche posten, dann fehlte aber die Zeit, dann war ich unterwegs und dann…jetzt aber!

„Philosophy“ ist der erste Vorbote des neuen Soloalbums Albums von Christopher Baio, der sich sonst als Bassist der großartigen Vampire Weekend verdingt. Textlich vearbeitet Baio auf dem Album ein persönliches Horrorjahr 2016, von Bowies Tod, über Brexit zur Wahl Trumps. Musikalisch verpackt er alles in einen groovig-fluffigen, sehr tanzbaren Sound.

„Man Of The World“ erscheint am 30. Juni.

Baio: Webseite / Facebook

alt-J – Adeline

Heute haben alt-J einen weiteren Vorgeschmack auf ihr neues Album gegeben. „Adeline“ heißt der 4. Song, den wir uns von „RELAXER“ schon mal anhören dürfen. Die Band schreibt dazu:

‚Adeline‘ is set in Australia, where a Tasmanian devil falls in love with a woman as he watches her swim.

„Adeline“ ist zunächst ein fragiles Pflänzchen, was dann wächst und wächst und am Ende wie ein Mammutbaum dasteht!

„RELAXER“ erscheint am 9. Juni.

alt-J: Webseite / Facebook
Foto: Gabriel Green

Sløtface – Magazine

Sløtface sind Haley Shea (Gesang), Tor-Arne Vikinstad (Gitarre), Lasse Lokøy (Bass) und Halvard Skeie Wiencke (Schlagzeug).

Das aus Norwegen kommende Quartett hat bereits mehrere hervorragende Songs veröffentlicht. Der neueste Streich heißt „Magazine“, und der glänzt!

Er glänzt mit einem Anfangsriff aus frühen Smashing Pumpkins Tagen, er glänzt mit dem Powerpoptempowechsel und er glänzt mit der Textzeile „Patti Smith would never put up with this shit“! Ach, und ganz insgesamt ist „Magazine“ ein großartiger Song von einer jungen Band, die demnächst ein aller Voraussicht nach fantastisches Album raushauen wird.

„Try Not To Freak Out“ erscheint am 15. September via Propeller Recordings.

Sløtface: Webseite / Facebook