Quicksand – Illuminant

Vor etwas über drei Jahren habe ich mich sehr gefreut, denn ich konnte die Post-Hardcore-Veteranen Quicksand in Hamburg live sehen. Jetzt ist meine Freude noch größer, denn die Band hat das erste Album seit 22(!) Jahren angekündigt. „Interiors“ wird am 10. November auf Epitaph erscheinen und kann ab sofort über die Bandwebseite vorestellt werden.

Ich frage mich ja, wo Walter Schreifels die Zeit findet, all seine Bands unter einen Hut zu bringen. Mit Gorilla Biscuits wieder live unterwegs, das Album seiner MC5-Punkcombo Vanishing Life noch kein Jahr alt und mit den Dead Heavens hat er ja noch sein Heavy-/Stonerrockding. Quicksand macht er nach wie vor zusammen mit Drummer Alan Cage, Bassist Sergio Vega und Gitarrist Tom Capone, also dem Original-Lineup.

Der erste neue Song heißt „Illuminant“, und er ist wie die Partei Die Partei, nämlich sehr gut.

Quicksand: Webseite / Facebook

Sam Vance-Law – Prettyboy

Diesen wunderbaren Song habe ich vor ein paar Tagen auf dem Facebookprofil von Get Well Soon entdeckt. Der gebürtige Kanadier und Wahlberliner Sam Vance-Law spielte in deren Vorprogramm und Get Well Soon Mastermind Konstantin Gropper coproduzierte das Debütalbum „HOMOTOPIA“, das wohl Anfang 2018 erscheinen soll.

Der erste Song „Prettyboy“ ist dermaßen vielversprechend, clever und aufregend, dass ich unglaublich gespannt bin, was da noch folgen wird. Das ist ganz großer Indiepop. Einer der tollsten Songs des Jahres!

Sam Vance-Law: Webseite / Facebook

LCD Soundsystem – Tonite

Eigentlich hatte James Murphy sein Projekt LCD Soundsystem 2011 beerdigt. Ich fand das damals mehr als schade, denn ich mochte (und mag) den Sound, der so wundervoll Disco und Punk miteinander verbindet und der Form wohl nur aus New York kommen kann, sehr.

Groß war entsprechend meine Freude, als im Frühjahr mit den Songs „Call The Police“ und „American Dream“ ein Lebenszeichen von LCD Soundsystem kam.

Seit gestern gibt es mit „Tonite“ Song Nr.3 samt offiziellem Video zu hören/sehen. Ein absoluter Oberknaller!

Das Album „American Dream“ erscheint am 01. September .

LCD Soundsystem: Webseite / Facebook

Wolf Alice – Beautifully Unconventional

Nach dem fulminanten „Yuk Foo“ und dem verträumt shoegazigen „Don’t Delete The Kisses“ haben Wolf Alice gestern den dritten Song aus ihrem kommenden Album vorgestellt.

„Beautifully Unconventional“ ist ein gerade mal etwas über 2 Minuten langer, toller Indiepopsong, bei dem mir die Band bei den neuen Songs am Fokussiertesten zu sein scheint. Auf den Punkt!

Das neue Album „Visions of my Life“ erscheint am 29. September, und die drei Songs sind ziemlich unterschiedlich. Ich bin gespannt, wie das auf Albumlänge klingen wird.

Update (12.09.17): das ursprüngliche Video gibt es nicht mehr. Dafür gibt es jetzt ein richtiges!!!

Wolf Alice: Webseite / Facebook

Kettcar – Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)

Wunderbar! Kettcar haben ein neues Album gemacht und heute den ersten Song daraus veröffentlicht. „Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)“ erzählt eine Geschichte von damals, die kaum einen aktuelleren Bezug haben könnte. Die Strophen erzählt Marcus Wiebusch, den Refrain singt er zu flotten Beats. Welcome back, Kettcar, schön, dass Du wieder da bist!

Das neue Album „Ich vs. Wir“ erscheint am 13. Oktober 2017 bei Grand Hotel van Cleef.

Kettkar: Webseite / Facebook
Foto: Andreas Hornoff

Weaves – #53

Die Kanadier Weaves sind mit ihrem 2. Album am Start.

Ich finde es ja immer noch schade, dass es der Song „Motorcycle“ nicht auf das erste Album geschafft hat. Aber auch ohne diesen Knaller hat die Band aus Toronto im letzten Jahr ein starkes Debüt hingelegt.

Nur ein Jahr haben sie für den Nachfolger gebraucht. Der trägt den Namen „Wide Open“, erscheint im Oktober und der erste Song daraus heißt „#53“. Sängerin Jasmyn Burke und ihre Mannen haben da ein cooles Stück Indierock mit Hitpotenzial hingelegt. Yeah Yeah Yeahs treffen Modest Mouse treffen frühe Arcade Fire, oder so!

Weaves: Webseite / Facebook

Marc Almond – How Can I Be Sure

Am 22. September 2017 erscheint „Shadows And Reflections“. So heißt das neue Album von Marc Almond (kennt ihn jemand nicht? Just in case: Sänger von Soft Cell. Tainted Love. Jetzt sollte es bei jedem klingeln).

„Shadows And Reflections“ enthält Almonds Versionen von Songs aus den 1960er Jahren. Darunter Lieder von Burt Bacharach, The Action, The Yardbirds, Bobby Darin, Julie Driscoll, Billy Fury und den Young Rascals.

Marc Almond sagt selber über die Songs:

My audience may not be familiar with a lot of these songs so I had to bear that in mind.  Whereas if you’re an aficionado and you know how brilliant they are, you’ll see I’ve not reinvented them an awful lot because I thought the arrangements are so good in the first place. These songs just need to be put out there again so people can hear them. Me singing them introduces them to a different audience and brings them out into the light.

Seit gestern könnt Ihr die Interpretation des Young Rascals Klassikers „How Can I Be Sure“ hören. Opulent, orchestral, pathetisch, schön!

Marc Almond: Webseite / Facebook

Rainer Maria – Forest Mattress

Vor exakt 2 Monaten hatte ich Rainer Maria schon mal vorgestellt. Das Trio aus Wisconsin hat sich nach der Trennung 2006 wieder zusammengerauft und hat ein neues Album aufgenommen. Den Song vor 2 Monaten fand ich schon klasse, und auch der neue Vorbote ist super!

„Forrest Mattress“ ist kraftvoll, melodiös und eindringlich.

Am 18. August erscheint das neue Album auf Polyvinyl Records, auf das ich jetzt sehr gespannt bin.

Rainer Maria: Webseite / Facebook

Gurr – Song 2

Gurr haben „Song 2“ von Blur gecovert.

Das muss hier aus verschiedensten Gründen in meinen Blog:

  • Der Original-Song ist super. Ein zeitloser Klassiker.
  • Ich bin St. Pauli-Fan, und das „Woohoo“ wird am Millerntor bei einem Tor vom magischen FC gespielt.
  • Gurr spielen am Samstag auf dem Rocken am Brocken. Da werde ich sein.
  • Die Coverversion des Berliner Duos ist mehr als charmant. Entstanden im Rahmen der Radiosendung Antikörper auf ByteFM.

Gurr: Facebook

Algiers – The Underside of Power

All right. Ich bin aus dem Urlaub zurück, aber hier beim Bloggen komme ich noch nicht wieder richtig in den Tritt. Sommerloch und Faulheit geben sich ein Stelldichein.

Daher kurz etwas ’nur Halbfrisches‘, denn das Video zu „The Underside of Power“ erschien bereits im April. Der Song stammt vom 2. Album der Algiers, das im Juni erschien und vollkommen zu Recht Schönheit der Ausgabe in der Visions war. Mein Album des Jahres bisher! Was für ein Knaller!!! Norhtern Soul meets Indie meets Rock!

Algiers: Webseite / Facebook