Portugal. The Man – Feel It Still

„If you have not noticed we have a lot of tour dates coming. I bet you are guessing if we are finally releasing that record. Well, we released a new single. It is called “Feel It Still”. We were working on this song last fall when we toured and were able to find out how we wanted to record it. Now, you get to hear the finished version.“

Das schreiben Portugal. The Man heute auf ihrem Facebookprofil. Ich bin sehr begeistert, ist die Band doch einer meiner Lieblinge. Und die neue Single „Feel It Still“ finde ich ganz ganz großartig. Melodien konnte die eigentlich aus Alaska kommende und mittlerweile in Portland/Oregon residierende Band schon immer. Der neue Song hat so einen Sixties-Vibe, den ich sehr mag, und tolle Bläser und überhaupt einen tollen Groove. Hit!!!

Portugal. The Man: Webseite / Facebook

GRMLN – 27 Kids

2,5 Jahre ist es schon her, dass ich zuletzt über GRMLN schrieb. Es handelt sich dabei um die Band des mittlerweile 24-jährigen Yoodoo Park. Die Songs von GRMLN waren damals sehr kraftvoller, schnellerer Punkrock und erinnerten mich an Hüsker Dü, Dinosaur Jr. und frühe Lemonheads.

Am 7. April wird es endlich eine neue EP namens „Discovery“ geben. Der erste Song heißt „27 Kids“ und klingt nicht mehr ganz so punkig. Das ist jetzt vielmehr (noch) poppiger, besser produziert und überaus catchy. Mal sehen, ob die ganze EP in diese Richtung geht. Für mich wäre das ok, ich mag beides.

GRMLN: Facebook / Bandcamp

WAVVES – Daisy & You’re Welcome

Die WAVVES sind zurück. Ganz frisch und rund 1 1/2 Jahre nach dem hervorragenden Vorgänger haben sie ein neues Album angekündigt. „You’re Welcome“ wird am 19. Mai erscheinen.

2 der 12 Songs vom Album haben die Surfpoppunker auch gleich vorgestellt. Die Single „Daisy“ ist ein Gute-Laune-Knaller und zeigt die Band in Höchstform. Der Titeltrack „You’re Welcome“ zeigt sich zu Beginn nicht so eingängig, liegt im Midtempobereich und hat ein knarztrockenes Gitarrenriff.

Wavves: Webseite / Facebook

Photo Credit: Alexandra Gavillet

Sin Fang, Sóley & Örvar Smárason – Love Will Leave You Cold

Sin Fang, Sóley und Örvar Smárason (von Múm) werden dieses Jahr jeden Monat einen Song veröffentlichen. Der Song erscheint immer am Monatsende, und den Anfang machte Ende Januar das ganz tolle „Random Haiku Generator“.

Vorgestern erschien mit „Love Will Leave You Cold“ das 2. Stück. Ein wunderhübscher Ambientsong mit ein paar sparsamen Synthies, Klavier und minimalem Gesang.

Sin Fang: Webseite / Facebook
Sóley: Webseite / Facebook
Örvar Smárason (Múm): Webseite / Facebook

At The Drive In – Incurably Innocent

Schnappatmung!!! Ich muss was mit vielen Ausrufezeichen schreiben!!!

At The Drive In!!! Erstes Album nach 17 Jahren!!! „in • ter a • li • a“ heißt es!!! Erscheint am 5. Mai!!! 11 Songs sind drauf!!! Hier ist die Tracklist:

01. No Wolf Like the Present
02. Continuum
03. Tilting At the Univendor
04. Governed By Contagions
05. Pendulum in a Peasant Dress
06. Incurably Innocent
07. Call Broken Arrow
08. Holtzclaw
09. Torrentially Cutshaw
10. Ghost-Tape No.9
11. Hostage Stamps

Song Nr. 6 heißt „Incurably Innocent“. Klingt so!

At The Drive In: Webseite / Facebook
Photo by Júnn

Keele – Terminal

Das feine Label Rookie Records hat ein neues Pferd im Stall, die Hamburger Band Keele. Vor gut einem Jahr stellte Gitarrist Patrick seine Band bei Rookie Records vor: „…Steht im Plattenschrank vermutlich irgendwo zwischen Alternativ und Punk. Frisch von der Elbe. Nicht Turbostaat, auch nicht Muff Potter. Aber deutsch und laut.“

Warum Rookie Records umgehend überzeugt war und die Band vom Fleck weg mit einem Plattenvertrag versah, kann man sich auf „Terminal“ anhören, dem ersten Song vom Debütalbum mit dem hübschen Namen „Gut und Dir“. Das ist großartiger, mitreißender, deutschsprachiger Punkrock neuerer Spielart. Wer also Love A, Turbostaat oder Pascow mag, der sollte hier unbedingt reinhören. Lohnt!

„Gut und dir“ erscheint am 28. April. Und ein paar Livetermine gibt es auch. Tickets kriegt Ihr bei Grand Hotel Van Cleef, die das Booking für Keele übernommen haben.

8.04.17 Hamburg, Hafenklang (Releaseparty)
24.05.17 Oberhausen Druckluft
25.05.17 Köln, Tsunami
28.05.17 Berlin, Badehaus
15.06.17 Kiel, Schaubude
16.06.17 Flensburg, Volksbad

Keele: Webseite / Facebook

Gurr – #1985

Das Berliner Duo Gurr, das ich mit ihren Songs „Walnuss“ und „No New Friends“ letztes Jahr 2x gebloggt hatte, hat ein neues Video.

Der 2. Song des im Oktober erschienenen Albums wurde hierfür auserkoren. „#1985“ heißt er, erinnert mich mit dem zweistimmigen Gesang und dem Drive an die B-52s und ist super, wie im übrigen das ganze Album.

Ich hab grad das Gefühl, das Gurr durch die Decke gehen. Erste Konzerte in UK und den USA wird es geben, und in Deutschland werden die Hallen größer. Verdient hätten sie es, großartige Band!

Gurr: Facebook

NAP – Ungeheuer

Wenn die Gitarren schwer und groovy sein sollen, dann ist das Berliner Label Noisolution immer eine gute Anlaufstelle. Neu im Portfolio hat das Label die Band NAP. Diese stammt aus dem doch eher ländlichen Oldenburg, wo man augenscheinlich ausgiebig Zeit hat, zu jammen und zu jammen und zu jammen, und um dann aus den Jams Songs und respektive ein Album zu schälen.

Das Trio selber beschreibt bei Facebook seine Musik als Heavy Psychedelic Rock. Ja. Und Stoner und ein bisschen Doom! Kann man gut hören beim Song „Ungeheuer“, der ein ebensolches ist, und zu dem Anfang des Jahres ein Video erschien! Und wenn man nach knapp 3 Minuten instrumental schon mal ordentlich durchgewalkt wurde, dann kommt der mächtige Gesang!

Das Album „Villa“ erscheint am 24. Februar auf Noisolution. Und im März sind die Jungs noch unterwegs, hier die Tourtermine:

04.03. – D – Lübeck – Treibsand (w/ Orango)
09.03. – D – Oldenburg – MTS Sound (w/ Mountain Witch)
11.03. – D – Osnabrück – Bastard Club (w/ Mother’s Cake)
12.03. – D – Göttingen – Exil (w/ Mother’s Cake)
14.03. – D – Hannover – Lux (w/ Mother’s Cake)
15.03. – D – Bielefeld – Forum (w/ Mother’s Cake)
22.03. – D – Hamburg – Kleiner Donner (w/ Mother’s Cake)
24.03. – D – Berlin – Musik & Frieden (w/ Mother’s Cake)

NAP: Webseite / Facebook

Febueder – Chimes

Vor etwas über drei Jahren schrieb ich über Febueders Song „Alligator“. In meinem Post erwähnte ich alt-J als Referenz, denn der Song erinnerte mich vom Aufbau und Intonierung an die Experimentalpopper. Damals stand die erste EP „Soap Carv“ in den Startlöchern, von der ich nach wie vor angetan bin. Ein Jahr später folgte noch eine EP, dann wurde es erstmal ruhig um die Band.

Jetzt meldet sich das Trio aus Ascot mit einem neuen Bassisten zurück, und ich habe beim Hören von „Chimes“ eine neue, nicht minder interessante Referenz im Sinn. Der Grundgroove, die atmosphärische Dichte und der Gesang erinnern mich sehr an die Foals. Was ja nichts Schlechtes ist, im Gegenteil.

Ein toller Song und Vorbote einer neuen EP, die noch dieses Frühjahr erscheinen soll.

Febueder: Webseite / Facebook / Bandcamp