Barrenstein – Foto

Also ich „Foto“ von der Band Barrenstein das erste mal hörte, war ich spontan begeistert. Und ich suchte sofort nach Referenzen. Tocotronic kamen mir schnell in den Sinn.

Dann musste ich nicht weiter nachdenken, denn ich las folgende, sehr passende Selbsteinschätzung von Sänger Max:

„Barrenstein klingt vielleicht… wie ein Mix aus den Kinks, Motörhead und Tocotronic“

Ganz großartiger Song, und der Rest der Debüt-EP, die gestern erschien, ist auch famos!

Barrenstein: Webseite / Facebook

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen – It’s OK to love DLDGG

Heute ist Release des neuen Albums von Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen. Ich hoffe, dass mein Vinyl der Scheibe bei Rückkehr aus dem Urlaub auf mich wartet.

Der Song „It’s OK to love DLDGG“, der vor ein paar Wochen samt Video vorab veröffentlicht wurde, lässt wieder auf Großes schließen. Toller Rumpelindiepop mit viel Northern Soul, der unbedingt ins Tanzbein geht.

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen: Webseite / Facebook

Psychedelic Porn Crumpets – Buzz

Urlaub, und nur ein altes, klappriges Tablet dabei. Bringt keinen Spaß, damit zu bloggen, deswegen wird’s in der nächsten Zeit noch kürzer als sonst.

Psychedelic Porn Crumpets aus dem australischen Perth. „Buzz“ heißt der Song. Musik beginnt im Video ca bei Minute Zwo. Irgendwo zwischen Hellacopters, Wolfmother und Portugal. The Man.

Psychedelic Porn Crumpets: Webseite / Facebook

5 Billion In Diamonds – I’m Becoming You

5 Billion in Dimaonds heißt das neue Projekt von Butch Vig, das er zusammen mit dem britischen DJ James Grillo und dem Produzenten Andy Jenks gegründet hat. Im Mai hatte ich bereits die erste Single „Gravity Rules vorgestellt.

Auf dem Album tummeln sich jede Menge hochkarätiger Gastmusiker, wie zum Beispiel Gitarrist Alex Lee (Goldfrapp, Strangelove, Suede) und Drummer Damon Reece (Spiritualized, Massive Attack).

„I’m Becoming You“ heißt die sehr tolle, psychedelisch angehauchte 2. Single. Ebbot Lundberg, der beim ersten Song noch die Leadvocals sang, ist im Background zu hören, während der Mainpart diesmal von Mr. Vig himself und von Helen White (Alpha) übernommen wird.

Das Album erscheint im August und kann via Pledgemusic vorbestellt werden.

5 Billion In Diamonds: Facebook

Roddy Woomble – Jupiter

Roddy Woomble, Frontmann der tollen schottischen Indieband Idlewild, wird am 1. September sein 4. Soloalbum veröffentlichen.

„The Deluder“ heißt es und die neue Single daraus trägt den Namen „Jupiter“. Und die ist ziemlich toll! Entspannt, trocken, voller Groove. Irgendwie als hätte man Pavement mit Blur gekreuzt!

Beim britischen Clash Magazin, wo das Video Premiere hatte, sagt Roddy Woomble zum Song:

„The song actually started out as something I was making up for (and with) my son, who is eight years old and quite interested in astronomy – working on it with my band, who are all adults, it developed and took on a new meaning; the emphasis, and hope we place in mysterious things we don’t fully understand. Constellations, Planets, astrology, the secrets we keep from each other, while still aiming to keep some of the fun, irreverent nature of the original idea, both in the music and lyrics.“

Roddy Woomble: Webseite / Facebook

Fir Cone Children – Indie Rock Sisters (Songpremiere)

Den Dream Punk, den der Berliner Alexander Donat mit seinem Projekt Fir Cone Children fabriziert, habe ich Euch schon mehrfach hier bei human cannonball vorgestellt: hier, da und dort.

Zu den bisher 2 Alben und 1 EP gesellt sich am 30. Juni das dritte Album „No Gravity Girls“, und ich freue mich, dass ich hier den Albumopener „Indie Rock Sisters“ als Premiere vorstellen darf.

Die ersten beiden Alben schrieb Alex jeweils über und für eine seiner beiden Töchter. Album Nr.3 nimmt sich der rasanten Entwicklung beider an und vertont, wie sich Kinder ihre Welt erobern. Die Musik, die Alex dazu als Fir Cone Children schreibt, ist einfach passend finde: Chaotisch, (sehr) schnell, voller Wendungen, voller Spaß!

„Indie Rock Sisters“ ist ein hervorragender Opener, der all das vereint, was ich eben genannt habe. Er fängt mit einem schönen Riff an und ist am Anfang noch etwas verhalten, dann drückt Alex aber auf die Tube, ohne die Melodie aus dem Auge zu verlieren. Meine kleine Lieblingsstelle im Song ist, wie das letzte Songviertel eingeläutet wird. Die Blastbeatdrums machen kurz Pause für die Shouts „Feed me, oh feed me, oh feed me with indie rock“!

„No Gravity Girls“ erscheint am 30. Juni auf dem Label Blackjack Illuminist Records.

Fir Cone Children: Facebook / Bandcamp

Generationals – Mythical

Seit 2007 sind die aus New Orleans stammenden Ted Joyner und Grant Widmer das Duo Generationals. Die beiden haben bisher 4 Alben veröffentlicht, die letzten beiden auf dem schönen Label Polyvinyl Records. Die Musik der Generationals ist Indiepop mit einem gewissen Retrovibe und speist sich aus dem Sechziger-Sound der Marke Phil Spector, Britpop und elektronischen Sprengseln.

Ich mag nicht alles von der Band, die Songs sind mir manchmal nicht fokussiert genug und manchmal zu beliebig. Aber viele Songs sind richtig klasse, und ich mag sie immer dann am meisten, wenn sie sich auf ihre Gitarre besinnen.

Das tun die Generationals bei Ihrer neuen Single, der 4., die sie dieses Jahr veröffenlicht haben. „Mythical“ ist ein wunderschöner Dreampopsong mit einer schicken, klaren und leicht verhallten Gitarre, hinter der den ganzen Song ein chorales „Uhh Uhh“ schwebt.

Generationals: Webseite / Facebook