Lanks – Aurelia

Lanks

Der australische Musiker Lanks hatte Ende Mai den Song ‚Settle Down‘ samt Video vorgestellt. Jetzt gibt es mit ‚Aurelia‘ den nächsten Teaser seiner kommenden EP. Auch hier hat der Melbourner, der mit bürgerlichem Namen Will Cuming heißt, eine tolle Downtemponummer hingelegt, die durch seinen charismatischen Falsettgesang eine ganz besondere Note bekommt.

Die ‚Banquet EP‘ mit insgesamt 6 Songs (das ebenfalls schon von mir gebloggte ‚Hold Me Closer‘ ist auch dabei) erscheint am 3. Juli.

Lanks: Webseite / Facebook / Soundcloud

Gengahr – Bathed In Light

Gengahr

Das erste Mal hörte ich Gengahr irgendwann im letzten Jahr. Damals war ich von den Londonern nicht so angetan. Das hat sich geändert. Am 12. Juni erschien das Debüt ‚A Dream Outside‘, von dem ich mittlerweile so begeistert bin, dass ich mir einen Song des Quartetts hier noch reinpacken muss.

Das ganze Album strotzt vor wunderbaren Melodien und überraschenden Wendungen. Ein ganz tolles Indiepopalbum, dass mir mit jedem Durchgang besser gefällt. Ich nenne mal ein paar Referenzen, die mir beim Hören in den Kopf kommen, und die finde ich alle super: Portugal. The Man, Unknown Mortal Orchestra, Alt-J.

‚Bathed In Light‘ ist eins der vielen Highlights auf dem Album, und hier ist das dazugehörige Video:

Gengahr: Webseite / Facebook

Foals – What Went Down

foals

Am 28. August erscheint das 4. Album der großartigen Foals. Die erste Single heißt genau wie das Album ‚What Went Down‘ und wurde heute bei der BBC vorgestellt.

Ich mochte das hektische Debüt ‚Antidotes‘ immer am liebsten. In die Richtung scheint sich die Band wieder etwas zu bewegen. Der neue Song ist ein 5 Minuten langes krachiges Biest. Das Sphärische und Erhabene wie zu ‚Spanish Sahara‘-Zeiten ist auch noch da, aber es wird deutlich mehr gerockt. Gefällt mir hervorragend.

Update (22:44): Und just in diesen Minuten hat die Band auch das Video rausgehauen. Und im Moment läuft das in Deutschland auch noch!

Update 2 (17.06.): Mittlerweile ist das Video bei Youtube nicht mehr abspielbar. Aber be muzu.tv geht’s:


Foals – What Went Down on MUZU.TV.

Foals: Webseite / Facebook
Foto: Nabil Elderkin

CCANISTERLOVE #4 – Various Artists Compilation EP

ccanister logo

Heute hab ich mal wieder was aus der Creative Commons Ecke. Das kleine Hildesheimer Netlabel CCanister Recordings hat gestern seine #4 veröffentlicht. Eine EP mit 3 Tracks, die allesamt unter der Creative Commons Lizenz stehen.

Das Label wird von Christian Bodosi und Maik Heine betrieben, 2 Hildesheimer Musikliebhaber, die als DJ Duo BoMaMusik hinter den Turntables stehen, im Radiosender Tonkuhle eine Sendung haben und selber Tracks produzieren. Das Label ist so ein Hobby-/Liebhaberding mit bisher wenig aber dafür qualitativ hochwertigem Output von BoMaMusik und befreundeten Producern.

CCANISTERLOVE #4 startet mit einem Mellow-Deephouse-Track „Out Of My Head“ von Andre Fey, der mit seinem Vocalsample und seinem Vibe an The XX bzw. deren Soundwizard Jamie XX erinnert. Es folgt ein mit Toolroom #5061″ ein Tech House Stück von BoMaMusik selber, ein rollender Track mit Percussion für die Prime Time. Den Abschluss bildet „ILMFM“ von AC!D TWISTERZ, die den Acid in Richtung Dub twisten und reichlich Knöpfchen an ihrer Hardware drehen.

Drei prima elektronische Tracks, die man entweder auf der Webseite oder dem Soundcloud-Profil von CCanister Recordings für umme runterladen kann.

CCanister Recordings: Webseite / Facebook / Soundcloud

Veruca Salt – Laughing In The Sugar Bowl

Veruca Salt

Insbesondere das erste Album ‚American Thighs‘ habe ich geliebt. Das erschien 1994 und vereinte die Coolness und die Melodien der Breeders und den Gitarrensound der Smashing Pumpkins.

Jetzt sind Veruca Salt wieder da. Schon seit 2013 spielt die Band im Original Line-Up mit Louise Post, Nina Gordon, Jim Shapiro und Steve Lack wieder live. Zusätzlich hat das Quartett an neuen Songs geschrieben. Im Juli erscheint tatsächlich ein neues Album. 14 Songs werden auf ‚Ghost Notes‘ vertreten sein, einer davon ist ‚Laughing In The Sugar Bowl‘. Ein schöner 2-Minuten-gute-Laune-Power-Pop-Kracher. Und zu dem haben Veruca Salt gestern ein Video veröffentlicht.

Vorbestellen kann man das neue Album bei Pledgemusic, leider ist das Vinyl unverschämt teuer…

Veruca Salt: Webseite / Facebook

Wolf Alice – You’re A Germ

Wolf Alice

Im Grunde könnte ich den Text von Nico fast 1:1 kopieren für diesen Blogeintrag. Ich hab den neuen Song von Wolf Alice allerdings erst bei ihm entdeckt. Und er hat Recht, ‚You’re A Germ‘ ist viel zu gut, um ihn nicht im eigenen Blog zu veröffentlichen. Er ist der neueste Vorbote auf das kommende Album.

Entdeckt habe ich die Band 2013, kaufte mir damals ihre erste EP ‚Blush‘ als schicke 10″-Vinyl. Seitdem warte ich auf ein komplettes Album, und dieses Warten hat diesen Monat ein Ende, denn ‚My Love Is Cool‘ erscheint am 23. Juni. Ein Anwärter auf das Album des Jahres. ‚They’re Gonna Be Big‘ titelt der NME auf seinem aktuellen Cover. Ja, gerne!

Wolf Alice: Webseite / Facebook / Soundcloud

via Nicorola

Sauna Youth – Transmitters

Sauna Youth

Gestern erschien ‚Distractions‘, das 2. Album von Sauna Youth. Die 4 Briten scheinen den Punk der Siebziger aufgesogen zu haben, das ganze Album haut einem 14 Songs um die Ohren, die diesen Drive und diesen Mitgröhlfaktor in lauter mitreißende Songs packen, die zwischen 50sec und 3 1/2 Minuten dauern. Das ist manchmal etwas krachig, aber unter dem Tempo, den schrägen Tönen und dem zackigem Gesang lugt immer die Melodie hervor.

Erwerben kann man das Meisterwerk beim Label Upset The Rhythm. Hier ist ‚Transmitters‘, der Opener des Albums.

Sauna Youth: Webseite / Facebook / Bandcamp

 

Reptile Youth – Away

Reptile Youth

Meine anderen Lieblingsdänen Reptile Youth haben eine neue EP am Start. ‚Away‘ kann noch bis zum 8. Juni kostenlos auf der Webseite der Band runtergeladen werden. Auf der EP sind neben dem titelgebendem Track ‚Away‘ 5 weitere Songs mit einer Gesamtspiellänge von etwas über 26 Minuten. Der Titelsong ist für Reptile Youth geradezu melancholisch, man hört sogar Streicher. Nichtsdestotrotz natürlich absolut geeignet für die Tanzfläche. Seit heute gibt es ein Video:

Reptile Youth: Webseite / Facebook

Oh Wonder – White Blood

Oh Wonder

Oh Wonder haben gestern ihren neuen Song veröffentlicht. ‚White Blood‘ ist das neueste Stück einer Serie an Songs, die das Londoner Duo jeden ersten eines Monats raushaut. Alle Songs werden dann im September das Album bilden. In ‚Technicolour Beat‘ hatte ich mich im März bereits verliebt. ‚White Blood‘ ist ebenfalls wunderschön, eine kleine zerbrechliche Perle von einem Song. Ganz toll!

Auf Ihrer Facebookseite veröffentlichte die Band folgendes Statement zum Song:

„Earlier this year we had the pleasure of meeting Steven and Wendi, our fans – and now friends, from the US. They are both remarkable people – generous, warm-hearted and so spirited. Steven is a doctoral student at MIT, and after a voluntary academic scan he discovered a baseball-sized cancerous brain tumour, which was successfully removed after a 10-hour awake brain surgery. We are humbled to have collaborated with Steven on the artwork for our forthcoming single, ‚White Blood‘. The image is a very zoomed-in image of part of his brain tumour, photographed under a microscope by the man himself!

We wrote ‚White Blood‘ to explore the idea of needing immunity from disease, sadness, hopelessness or fear, not only in the physical form of white blood cells, but also with simple human love and support. This song is for you, Steven and Wendi, and for anyone else out there that is dealing with difficult physical or mental health circumstances. We are all here for each other.“

Oh Wonder: Webseite / Facebook